Charly Clerc

Henri Manuel: Portraitfoto Charly Clerc

Charly Clerc (* 15. August 1882 in Neuenburg NE; † 20. Oktober 1958 in Enges) war ein Schweizer Autor französischer Sprache, Theologe, Philologe, Romanist, Literaturwissenschaftler und Übersetzer.

Leben und Werk

Charly Clerc studierte Theologie an der Universität Neuchâtel und schloss 1907 ab mit der Schrift Jésus et Marc-Aurèle. Um 1910 war er Sprachlehrer im Landerziehungsheim Glarisegg, wobei es unter anderem zu Konflikten mit seinem Schüler Friedrich Glauser kam. Clerc promovierte 1915 in Paris mit der Dissertation Les Théories relatives au culte des images chez les auteurs grecs du IIe siècle après J.-C. (Paris 1915–1916), qualifizierte sich mit der literaturwissenschaftlichen Schrift Le Génie du paganisme. Essais sur l’inspiration antique dans la littérature française contemporaine (Paris 1926) und war von 1933 bis 1952 Professor für französische Literatur an der Universität Zürich.

Clerc erhielt 1956 den Gesamtwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung.

Publikationen

Als Autor

Als Übersetzer- und Herausgeber

Literatur

Commons: Charly Clerc – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ publ. Saint-Blaise NE 1908.
Personendaten
NAME Clerc, Charly
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Autor französischer Sprache, Theologe, Philologe, Romanist, Literaturwissenschaftler und Übersetzer
GEBURTSDATUM 15. August 1882
GEBURTSORT Neuenburg NE
STERBEDATUM 20. Oktober 1958
STERBEORT Enges