| Chasmanthium | ||||||||||||
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Chasmanthium latifolium | ||||||||||||
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| Chasmanthium | ||||||||||||
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Chasmanthium ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Die Gattung gehört zur Unterfamilie der Panicoideae innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Die Arten sind in Nordamerika heimisch; ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht vom zentralen Kanada über die zentralen und östlichen Vereinigten Staaten bis in den Nordosten Mexikos. Außerhalb Nordamerikas wird die Gattung unter anderem für Österreich, Deutschland und Japan als eingeführt angegeben.
Gärtnerisch bekannt ist vor allem Chasmanthium latifolium, das wegen seiner flachen, überhängenden Ährchen als Ziergras kultiviert wird. Im deutschsprachigen Gartenhandel wird diese Art auch als Plattährengras bezeichnet.

Chasmanthium-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Sie wachsen als Graspflanzen mit aufrechten Halmen, linealischen bis lanzettlichen Blattspreiten und meist lockeren, oft überhängenden Rispen. Kennzeichnend sind die seitlich zusammengedrückten, flachen Ährchen, die besonders bei Chasmanthium latifolium auffällig sind.
Bei Chasmanthium latifolium hängen die Ährchen an dünnen, bogig überhängenden Stielen. Sie erscheinen zunächst grün und färben sich später purpurbraun bis bronzefarben. Die Form der abgeflachten Ährchen erklärt mehrere englische Trivialnamen wie wood oats, inland sea oats oder river oats.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Gattung umfasst Teile des zentralen Kanadas, der zentralen und östlichen Vereinigten Staaten sowie den Nordosten Mexikos. Die Arten wachsen vor allem in lichten Wäldern, an Bach- und Flussufern, auf feuchten Hängen, an Waldsäumen und in anderen frischen bis feuchten Lebensräumen.
Chasmanthium latifolium kommt in den zentralen und östlichen Vereinigten Staaten, in Manitoba sowie im Nordosten Mexikos vor. Die Art wächst unter anderem in nährstoffreichen Wäldern, an steinigen Hängen entlang von Bächen und auf feuchten Böschungen.
Die Gattung Chasmanthium wurde 1827 durch Heinrich Friedrich Link in Hortus Regius Botanicus Berolinensis erstbeschrieben. Ein Synonym der Gattung ist Gouldochloa J. Valdés, Morden & S.L.Hatch.
Innerhalb der Süßgräser wird Chasmanthium der Unterfamilie Panicoideae zugeordnet.
Nach Plants of the World Online werden sechs Arten akzeptiert:
Als Zierpflanze wird vor allem Chasmanthium latifolium verwendet. Die Art ist ein horstbildendes, aufrechtes Ziergras und wird wegen der flachen, beweglichen, später bronzefarbenen Ährchen sowie der Herbst- und Winterwirkung kultiviert. Sie wächst in durchschnittlichen bis feuchten, gut drainierten Böden und gilt unter den Ziergräsern als vergleichsweise schattentolerant. Die Blüten- und Fruchtstände eignen sich auch als Schnitt- und Trockenmaterial.