Cheikh Ngom

Cheikh Ngom (* 1935; † 13. Oktober 2025 in Ziguinchor) war ein senegalesischer Architekt der Moderne.

Leben

Ngom stammte aus der Region Casamance. Er studierte in Paris Ingenieurwesen an der École spéciale des travaux publics, du bâtiment et de l’industrie, Stadtplanung an der Université Paris-Dauphine und Architektur an der École spéciale d'architecture. Er war der erste an einer Universität ausgebildete Architekt des Senegal.

Die Architekten Pierre Goudiaby Atepa (* 1947) und Mamadou Jean Charles Tall (* 1961) waren seine Mitarbeiter und sind von seinem Werk geprägt.

Werk

Ngoms Architektur steht im Kontext des jungen postkolonialen Staates und dessen Suche nach eigener Identität. In Anlehnung an Léopold Sédar Senghors Konzept der Négritude entwickelte er eine Architektur, die neben modernen Elementen sich auch auf indigene Formen des Bauens in der Region bezieht.

Mosquée de la Divinité, Ouakam (erbaut 1997)

Bauten

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Seneweb: Death of Cheikh Ngom, architect of the BCEAO headquarters and the great mosque of Tivaouane. 13. Oktober 2025, abgerufen am 5. August 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Martino Stierli, Ikem Stanley Okoye (Hrsg.): Architects of Liberation. Modernism in Western Africa. New York 2026, S. 162.
Personendaten
NAME Ngom, Cheikh
KURZBESCHREIBUNG senegalesischer Architekt
GEBURTSDATUM 1935
STERBEDATUM 13. Oktober 2025
STERBEORT Ziguinchor