Chlorethoxyphos

Strukturformel
Strukturformel von Chlorethoxyfos
Allgemeines
Name Chlorethoxyphos
Andere Namen
  • (±)-O,O-Diethyl-O-(1,2,2,2-tetrachlorethyl)-phosphorothioat
  • (RS)-O,O-Diethyl-O-(1,2,2,2-tetrachlorethyl)-phosphorothioat
Summenformel C6H11Cl4O3PS
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 54593-83-8
EG-Nummer (Listennummer) 611-172-7
ECHA-InfoCard 100.107.308
PubChem 91655
ChemSpider 82758
Wikidata Q421438
Eigenschaften
Molare Masse 336,00 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,41 g·cm−3

Schmelzpunkt

110–115 °C bei 10 hPa

Löslichkeit
Brechungsindex

1,4980 (25 °C)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 300​‐​310​‐​319​‐​330​‐​410
P: 260​‐​264​‐​273​‐​280​‐​284​‐​301+310
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Chlorethoxyfos ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Thiophosphorsäureester.

Eigenschaften

Chlorethoxyfos ist eine hochgiftige farblose Flüssigkeit, die praktisch unlöslich in Wasser ist.

Verwendung

Chlorethoxyfos wird als Insektizid bei Getreide verwendet. Die Wirkung beruht auf der Hemmung der Acetylcholinesterase. Es wurde 1995 von der Firma Amvac unter dem Namen Fortress auf den Markt gebracht.

Zulassungsstatus

In den Staaten der Europäischen Union ist die Verwendung von Chlorethoxyfos als Pflanzenschutzmittel nicht zugelassen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff im Handel.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 Eintrag zu Chlorethoxyfos in der Hazardous Substances Data Bank (via PubChem), abgerufen am 15. Oktober 2012.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 Datenblatt Chlorethoxyfos bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 22. Mai 2017 (PDF).
  3. ↑ Stanley A. Greene: Sittig's Handbook of Pesticides and Agricultural Chemicals. William Andrew, 2005, ISBN 0-8155-1903-6, S. 186 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Wolfgang Krämer, Ulrich Schirmer, Peter Jeschke, Matthias Witschel: Modern Crop Protection Compounds. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 978-3-527-32965-6, S. 1430 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Chlorethoxyfos in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und Deutschlands, abgerufen am 6. April 2023.