| Choi In-seok | |
|---|---|
| Hangeul | 최인석 |
| Hanja | 崔仁碩 |
| Revidierte Romanisierung |
Choe In-seok |
| McCune- Reischauer |
Chʻoe Insŏk |
Choi In-seok oder auch Choi In-suk (* 17. September 1953 in Namwon, Provinz Nord-Chŏlla) ist ein südkoreanischer Schriftsteller und Dramatiker.
Choi In-seok begann seine Karriere als Romanschreiber, nachdem er lange Zeit erfolgreich als Theater- und Drehbuchautor gearbeitet hatte. Ab 1985, unter der Diktatur von Chun Doo-hwan, konnte er kein einziges seiner Stücke auf die Bühne bringen, woraufhin er begann, Prosa zu schreiben. 1986 debütierte er mit dem Roman Die Zuschauer als Romanautor. Er erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den „Taesan Literaturpreis“.
Chois Werke, in denen oft melancholische oder groteske Protagonisten auftreten, offenbaren soziale Ungerechtigkeiten. Aufgrund seiner Erfahrung in der Dramatik versteht es Choi von geschlossenen Räumen, Halluzination und starrer Charakterisierung Gebrauch zu machen. Seine Werke werden deshalb auch als Beispiele für 'magischen Realismus' und 'Jahrmarkt des Verworfenen' bezeichnet. Seine Charaktere träumen von Utopia, während sie ihre inneren Qualen in Isolation ertragen.
Erzählbände
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Choi, In-seok |
| ALTERNATIVNAMEN | 최안석 (koreanisch, Hangeul); 崔仁碩 (koreanisch, Hanja); Choe, In-seok (Revidierte Romanisierung); Chʻoe, Insŏk (McCune-Reischauer); Choi, In-suk (alternative Transkription) |
| KURZBESCHREIBUNG | südkoreanischer Autor |
| GEBURTSDATUM | 17. September 1953 |
| GEBURTSORT | Namwon |