| Chordariaceae | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Chordariaceae | ||||||||||||
| Grev. |
Die Chordariaceae sind eine artenreiche Familie von Braunalgen aus der Ordnung der Ectocarpales. Die Vertreter der Familie kommen festgewachsen (benthisch) auf Steinen oder anderen Algen an den Meeresküsten vor.



Der Sporophyt bildet einen olivgrünen bis braunen, fadenartigen oder stielrunden Thallus, der einfach oder unregelmäßig büschelig verzweigt sein kann. Er ist am Untergrund mit einem krustenähnlichen Haftorgan aus kompakten Fäden befestigt. Die aufrechten Äste bestehen aus einem ein- bis mehrsträngigen zentralen Mark (Medulla) aus langgestreckten Zellen, das von einer Rinde aus radial abstehenden, einfachen oder verzweigten, kleineren Zellen umgeben ist. Diese Rindenzellen enthalten mehrere Plastiden mit einem Pyrenoid, hier findet die Photosynthese statt. Einige Vertreter der Familie weisen zusätzlich eine Zwischenschicht aus unpigmentierten Zellen auf. Die Gametophyten sind ebenfalls fadenartig, aber oft kleiner, teilweise mikroskopisch.
Die Familie Chordariaceae wurde 1830 von Robert Kaye Greville (in Algae Britannicae, S. 44) aufgestellt. Die Familie umfasst nach Algaebase (August 2019) etwa 500 Arten in mehr als 100 Gattungen:
In Japan werden mehrere Arten der Chordariaceae als Mozuku Algengemüse verzehrt. An den Küsten kultiviert werden insbesondere die Arten Ito-Mozuku (Nemacystus decipiens), Okinawa-Mozuku (Cladosiphon okamuranus), Ishi-Mozuku (Sphaerotrichia divaricata) und Futo-Mozuku (Tinocladia crassa).