Chris De Stoop

Chris De Stoop (2012)

Christian De Stoop (geboren 1958 in Sint-Gillis-Waas) ist ein belgischer Journalist und Schriftsteller.

Leben

De Stoop ist der zweite Sohn einer Bauernfamilie im Waasland. Er studierte und arbeitet seit Mitte der 1970er Jahre als Journalist und Reporter für die belgisch-niederländische Wochenzeitung Knack. Aus dieser Arbeit erwuchs 1992 sein erstes Buch Ze zijn zo lief meneer über den internationalen Frauenhandel. Das Buch erregte eine große Aufmerksamkeit und führte zu einer parlamentarischen Untersuchung der Verhältnisse in Belgien.

2004 veröffentlichte er einen Bericht über die Migration Zij kwamen uit het Oosten. Das Buch erhielt den Gouden Uil Publikumspreis. 2008 wurde sein Buch Het complot van België für den AKO Literatuurprijs nominiert. Er zog 1999 in die Gemeinde Beveren und setzt sich mit der Industrialisierung der Scheldepolder und deren Auswirkungen auf die Landwirtschaft auseinander (De Bres, 2000). Seit dem Tod seines Bruders kümmert er sich auch noch um den Bauernhof der Familie (Dit is mijn hof, 2015). In dem Buch stellt er die Frage, warum die Gesellschaft den rasanten Niedergang der freien Bauern nicht als gesellschaftliche Tragödie begreife.

Werke (Auswahl)

Literatur

Commons: Chris De Stoop – Sammlung von Bildern
Personendaten
NAME De Stoop, Chris
ALTERNATIVNAMEN De Stoop, Christian (Taufname)
KURZBESCHREIBUNG belgischer Journalist
GEBURTSDATUM 1958
GEBURTSORT Sint-Gillis-Waas