Christian Hallier

Christian Hallier (* 25. April 1901 in Diedenhofen; † 22. Juli 1978) war ein deutscher Bibliothekar.

Wirken

Christian Hallier studierte Evangelische Theologie, Geschichte und Germanistik an der Universität Frankfurt am Main und promovierte dort 1926 bei dem Kirchenhistoriker Erich Foerster; das Staatsexamen für das höhere Lehramt legte er 1927 ab. Nach kurzer Zeit als Studienreferendar (1927/28) trat er 1928 in den Bibliotheksdienst ein. Er arbeitete seit 1928 an der Freiherrlich Carl von Rothschild’schen öffentlichen Bibliothek und der Bibliothek des Wissenschaftlichen Instituts der Elsaß-Lothringer im Reich in Frankfurt am Main. Im Jahre 1941 wurde er nach Metz abgeordnet an das Lothringische Institut für Landes und Volksforschung. Von 1947 bis 1966 war Hallier dann als Bibliothekar an der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main tätig. Hier kümmerte er sich um die Erhaltung der ausgelagerten Bibliothek des Wissenschaftlichen Instituts der Elsaß-Lothringer im Reich und ihren Verbleib in Frankfurt. Hierfür wurde 1961 die Erwin-von-Steinbach-Stiftung gegründet, als deren Geschäftsführer Hallier tätig war. Hallier gab auch von 1965 bis 1971 die Studien dieser Stiftung heraus.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Alexandra Habermann, Rainer Klemmt, Frauke Siefkes: Lexikon deutscher wissenschaftlicher Bibliothekare 1925–1980. Klostermann, Frankfurt 1985, ISBN 3-465-01664-5, S. 107.