Christian Heinrich Breuning

Christian Heinrich Breuning (* 24. Dezember 1719 in Leipzig; † 16. November 1780 ebenda) war ein deutscher Rechtswissenschaftler. Er lehrte an der Universität Leipzig.

Leben

Der Sohn des Lehrers Johann Friedrich Breuning und der Maria Regina, geborene Schmidtin erhielt zunächst Unterricht von seinem Vater. Danach besuchte er die Thomasschule zu Leipzig, wo sein Vater arbeitete. 1739 begann er auf Rat seiner dortigen Lehrer ein Jurastudium an der Universität Leipzig. Nach Studienabschluss 1749 erhielt er den Grad eines Baccalaureus der Rechtswissenschaften.

Am 25. Mai 1752 verteidigte Breuning eine Probeschrift ohne Vorsitz und promovierte anhand seiner Dissertatio iuris universalis de conditionibus principis diversis zum Doktor beider Rechte. In der nächsten Zeit wirkte er als Dozent, daneben beschäftigte er sich mit seiner Fortbildung und übte sich in der Disputation, um später eine Professur in Leipzig erhalten zu können.

Außerordentlicher Professor der Rechtswissenschaften wurde Breuning am 29. Mai 1754. Seine Antrittsrede trug den Titel De Autoritate Poetarum, maxime Virgilii apud Jure-Consultos. 1756 nahm ihn die Duisburger gelehrte Gesellschaft auf.

Breuning erhielt 1762 die ordentliche Professur des Natur- und Völkerrechts. Diese hielt er bis zu seinem Tode 1780 im Alter von 60 Jahren inne.

Werke (bis 1757)

Literatur