Christian Kiening (* 1962 in München) ist ein deutscher Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaftler. Er lehrt als Ordinarius für Deutsche Literatur an der Universität Zürich.
Kiening studierte Deutsche Philologie, Geschichte und Philosophie in München. 1989 wurde er dort mit einer Dissertation zu Wolfram von Eschenbachs Willehalm bei Hans Fromm promoviert. 1992/93 war er Fellow an der Maison des Sciences de l’Homme in Paris. 1995/96 folgte eine Habilitationsschrift zu Johannes’ von Tepl Ackermann. Seit 2000 ist er Ordinarius für germanistische Mediävistik an der Universität Zürich (Nachfolge Alois Maria Haas).
Kiening forscht und lehrt über die mittelhochdeutsche Literatur. Seine Forschungsinteressen sind die Darstellung des Todes im späten Mittelalter, das Erzählen im Mittelalter, spezifisch mittelalterliche Sinnmuster (wie das der Familie) sowie die Medialität und Materialität mittelalterlicher Literatur.
Er ist Mitherausgeber der Deutschen Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, der Altdeutschen Textbibliothek, der Schriftenreihen Historische Semantik, Medienwandel – Medienwechsel – Medienwissen, Philologie der Kultur und Mediävistische Perspektiven.
| Personendaten | |
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| NAME | Kiening, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 1962 |
| GEBURTSORT | München |