Christian Ofenbauer (* 24. März 1961 in Graz) ist ein österreichischer Komponist, Musiktheoretiker und Organist.
Christian Ofenbauer ist in Kärnten aufgewachsen und erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Violinunterricht. Dem folgte von 1972 bis 1979 eine Ausbildung in Orgel und Musiktheorie am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. In den Jahren von 1979 bis 1987 studierte Ofenbauer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Orgel bei Herbert Tachezi, Tonsatz bei Alfred Uhl und Komposition bei Friedrich Cerha. Von 1982 bis 1987 folgten Privatstudien zur Aufführungspraxis Alter Musik bei Josef Mertin. Parallel dazu absolvierte er von 1986 bis 1987 einen Studienaufenthalt in Paris, bei dem er Kontakte zu Pierre Boulez aufbaute.
Im Jahr 1988 folgte der Magister-Abschluss an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit dem Thema „SPIEGEL 1-7 von Friedrich Cerha. Analyse und ihre musikdramatische Umsetzung“.
Neben zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen in den Jahren von 1980 bis 1992 als Organist im In- und Ausland wirkte Ofenbauer von 1982 bis 1987 als Titularorganist an der Votivkirche der Erzdiözese Wien. Von 1986 bis 1991 übte Ofenbauer eine Lehrtätigkeit für Analyse und Interpretation sowie Stilkunde und Aufführungspraxis an der Musikhochschule Graz aus. Daneben war er von 1985 bis 1992 freier Mitarbeiter der Universal Edition sowie 1988 und 1991/1992 Gastdozent und Gastprofessor am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen in Deutschland.
Seit dem Jahr 2001 ist Ofenbauer als Professor für Harmonielehre und Kontrapunkt an der Universität Mozarteum Salzburg tätig. Seine Promotion in Musikwissenschaft erfolgte im Jahr 2016 an der Universität Salzburg mit einer musikphilosophischen Studie über Schönberg, Cage und Adorno.
| Personendaten | |
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| NAME | Ofenbauer, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Komponist, Musiktheoretiker und Organist |
| GEBURTSDATUM | 24. März 1961 |
| GEBURTSORT | Graz |