Christian Teissl (* 23. August 1979 in Graz) ist ein österreichischer Schriftsteller.
Christian Teissl wuchs in der Südsteiermark auf. Sein Studium der Germanistik und Philosophie schloss er 2002 mit dem Magistergrad ab. Er ist als freier Schriftsteller Mitarbeiter von Zeitungen wie der Wiener Zeitung, dem Sonntagsblatt (Steiermark) und der Kleinen Zeitung, von Zeitschriften und Verlagen. Er lebt seit 1998 vorwiegend in Graz.
Christian Teissl ist in erster Linie Verfasser von Gedichten, daneben schreibt er literaturkritische Essays, literaturgeschichtliche Abhandlungen, Arbeiten über Film und Bildende Kunst, politische Kolumnen, Feuilletons und Erzählungen und fungiert als Herausgeber von Texten in Vergessenheit geratener österreichischer Autoren. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei dem frühverstorbenen Dichter Ernst Goll, einem Zeitgenossen Georg Trakls, und dem steirischen Priesterdichter Josef Rudolf Woworsky.
Im Roseggerjahr 2018 veröffentlichte er mit dem Buch „Man kommt sich vor wie in der Wüste“ einen vielbeachteten biographischen Essay über den Lebensabend Peter Roseggers vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs.
Teissl ist Vorsitzender des Österreichischen Schriftsteller/innenverbandes und in dieser Funktion auch verantwortlicher Redakteur der Halbjahresschrift Literarisches Österreich.
Gedichte von Christian Teissl wurden u. a. ins Polnische, Italienische, Serbische, Griechische und Bulgarische übertragen.
| Personendaten | |
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| NAME | Teissl, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 23. August 1979 |
| GEBURTSORT | Graz |