Christian Wrede

Relief (1940) des Physikers Georg Simon Ohm von Christian Wrede über dem Haupteingang des ehemaligen Gossen-Verwaltungsgebäudes in Erlangen
Brunnen mit Tierreliefs von Christian Wrede in München, 1934

Christian Wrede (* 10. Mai 1896 in Erlangen; † 13. Januar 1971 ebenda) war ein deutscher Bildhauer.

Wrede, der Sohn eines Schreinermeisters, besuchte die Kunstgewerbeschule in Nürnberg. Nach Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg studierte er ab April 1920 an der Münchner Akademie der Bildenden Künste bei Balthasar Schmitt. Hier ließ er sich als vielbeschäftigter Bildhauer nieder. 1930 gehörte er auch zu den Mitgliedern des Kunstvereins Erlangen und nahm an dessen Ausstellungen teil.

In der Zeit des Nationalsozialismus war Wrede Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an sieben Gruppenausstellungen sicher belegt, darunter 1939, 1943 und 1944 mit vier Werken an der Großen Deutschen Kunstausstellung in München.

Da seine Münchner Wohnung am Ende des Zweiten Weltkriegs ausgebombt war, zog er vorübergehend wieder nach Erlangen. Hier beteiligte er sich am Neubeginn des Kunstlebens und den Aktivitäten des 1950 wieder gegründeten Kunstvereins. In den 1950er Jahren gewann er zahlreiche Wettbewerbe.

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Einzelnachweise

  1. ↑ Lebensdaten (Memento des Originals vom 22. Januar 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Matrikel
  3. ↑ Martin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000; S. 596 und passim
Personendaten
NAME Wrede, Christian
KURZBESCHREIBUNG deutscher Bildhauer
GEBURTSDATUM 10. Mai 1896
GEBURTSORT Erlangen
STERBEDATUM 13. Januar 1971
STERBEORT Erlangen