Christl Greller

Christl Greller vor dem Bild Roter Mohn von Maru Löffko-Pycha. Foto: Traute Molik

Christl Greller (* 18. Dezember 1940 in Wien) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Leben

Christl Greller wurde in Wien geboren, wo sie auch großteils lebt. Nach Matura und Werbeakademie schrieb sie viele Jahre als Konzeptionistin und Texterin für die internationale Werbebranche, bis sie sich 1995 dem literarischen Schreiben zuwandte.

Wolfgang Bauer lobte ihre Arbeit folgendermaßen: „In ihrem feinen, unprätentiösen Schreiben spielt vieles zugleich, was Literatur ausmacht: die Geschichte in der Nicht-Geschichte, die Krimi-Spannung in der Beobachtung (...), der scheinbar angepeilte Plot, der sich überraschenderweise in nichts auflöst und somit zum Kunstplot wird, psychologische Perfektion, die sich mit abstrakter Ästhetik verträgt.“ („Querlandein“, Residenz Verlag 1995, ISBN 3-7017-0940-8, 7 ff.).

Durch ihren späteren Ehemann kam Christl Greller ins Burgenland, wo sie sich ebenfalls in der Literaturszene etablieren konnte. Christl Greller ist Mitglied des Österreichischen Schriftsteller-Verbandes, der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, des Literaturkreises Podium, der Kulturvernetzung Niederösterreich und Vorstandsmitglied der IG Autorinnen Autoren.

Literarische Themen

Christl Greller konzentriert sich in ihrem Schreiben auf die Bereiche Lyrik und Prosa. In ihren Arbeiten thematisiert sie das Schicksalhafte, die Angst und Heimatlosigkeit des Menschen. In der Beziehung zur Natur findet sie Inspiration und Halt. Ihr Werk wurde in verschiedene Sprachen übersetzt.

Auszeichnungen und Literaturpreise

Literarisches Werk

Neben zahlreichen Beiträgen in Anthologien, internationalen Literaturzeitschriften, in Hörfunk und Internet entstanden folgende Bücher:

Einzelnachweise

  1. ↑ Autorenprofil Christl Greller (Memento vom 28. Januar 2011 im Internet Archive)
  2. ↑ Künstlerprofil von Christl Greller (Memento vom 24. Dezember 2015 im Internet Archive)
  3. ↑ http://www.schriftstellerverband.at/
  4. ↑ https://www.gav.at/
  5. ↑ https://www.podiumliteratur.at/
  6. ↑ http://www.kulturvernetzung.at/
  7. ↑ http://www.literaturhaus.at/index.php?id=6541
  8. ↑ http://www.oesv.or.at/lyrik-wettbewerbe/articles/wilhelm-szabo-lyrik-wettbewerb-49.html
  9. ↑ Ergebnisse des Féile Filíochta 2005 (Memento vom 2. März 2009 im Internet Archive)
  10. ↑ Wir leben alle wie im Narrenturm - Colbin-Preisträgerin Christl Greller im Gespräch (Memento vom 26. Juli 2012 im Internet Archive)
  11. ↑ Literaturpreis 2012: Drei Frauen siegten (Memento vom 14. Januar 2013 im Webarchiv archive.today)
  12. ↑ ORF TELETEXT und Ö1-Aktion „Schirm-Gedichte“: Christl Grellers Gedicht „fremdenzimmer“ gewinnt Publikumswahl | ORF, 13.04.2017. In: ots.at. 13. April 2017, abgerufen am 9. März 2024.
Personendaten
NAME Greller, Christl
KURZBESCHREIBUNG österreichische Autorin
GEBURTSDATUM 18. Dezember 1940
GEBURTSORT Wien