Gau Chutizi
Grafen im Gau Chutizi
- Gunther von Merseburg († 13. Juli 982 bei Cotrone), 974 Graf im Gau Chutizi
- Rikdag II. († 985), 978 Markgraf von Meißen, 982 Markgraf von Merseburg und Zeitz, 983 Graf im Gau Chutizi, Gau Daleminzi und Schwabengau.
- Hermann I. († 1038), 1007 Graf in Bautzen, 1009 Markgraf von Meißen, 1028 Graf im Hassegau und im Gau Chutizi (Ekkehardiner); ⚭ Sommer 1002 Regelinda (* 989, † nach 21. März 1016), Tochter des Boleslaw I. Chrobry, 992 Fürst und 1025 König von Polen (Piasten)
- Ekkehard II. (1009 bezeugt, † 24. Januar 1046), Hermanns Bruder, Graf im Gau Chutizi und in Burgward Teuchern, 1032 Markgraf der Ostmark, begraben in Naumburg; ⚭ Uta († 23. Oktober ...), wohl Uta von Ballenstedt, Schwester des Grafen Esiko im Schwabengau (Askanier)
Literatur
- Gerhard Billig: Die Burgwardorganisation im obersächsisch-meißnischen Raum: archäologisch-archivalisch vergleichende Untersuchungen. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden 20, Dt. Verl. der Wiss, Berlin 1989, ISBN 3-326-00489-3.
- Leo Bönhoff: Chutizi orientalis. In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Altertumskunde Bd. 31, 1910, S. 1–28.
- Robert Holtzmann: Der Slawengau Chutizi und der Ort Schkeuditz. In: Otto Korn (Hrsg.): Zur Geschichte und Kultur des Elb-Saale-Raumes. Festschrift für Walter Möllenberg, Burg bei Magdeburg 1939, S. 39–52.
- Reinhard Spehr: Christianisierung und früheste Kirchenorganisation in der Mark Meißen. Ein Versuch. In: Judith Oexle (Hrsg.): Frühe Kirchen in Sachsen. Ergebnisse archäologischer und baugeschichtlicher Untersuchungen (Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie und Landesmuseum für Vorgeschichte 23) Stuttgart 1994, ISBN 3-8062-1094-2, S. 8–63.