| Christophskräuter | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Actaea | ||||||||||||
| L. |
Die Christophskräuter (Actaea) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die etwa 30 Arten kommen in den nördlichen gemäßigten und borealen Gebieten (zirkumarktisch) vor. Einige Arten werden als Zierpflanzen verwendet, andere finden Verwendung in der Phytotherapie, beispielsweise Actaea racemosa (Trauben-Silberkerze) zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden.

Die Actaea-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Diese Hemikryptophyten bilden Rhizome als Überdauerungsorgane. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gefiedert. Nebenblätter fehlen.
Die Blütenstände sind oft verzweigt und aus traubigen Teilblütenständen zusammengesetzt.
Die Blüten sind zwittrig. Es sind meist vier Kelchblätter vorhanden. Die unscheinbaren, kleinen (ein bis sechs) Kronblätter fallen bei vielen Arten beim Aufblühen ab. Die optische Wirkung der Blüten während der Anthese geht hauptsächlich von den oft gelblich weißen Staubblättern aus. Es ist oft nur ein Fruchtblatt (manchmal bis zu acht) vorhanden.
Es werden je nach Sektion Beeren oder Balgfrüchte gebildet. Die zahlreichen Samen sind hellbraun bis schwarz.






Die Gattung Actaea wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, S. 504 aufgestellt. Der Gattungsname Actaea wurde von Carl von Linné nach einer mythologischen Figur Actaeon (*griech. Aktaion/Aκταίων, *lat. Actaeon), nach der griechischen Mythologie ein Heros und der Sohn von Apollon und der Nymphe Kyrene vergeben.
Von einigen Botanikern werden die Arten der Silberkerzen (Cimicifuga) der Gattung Actaea eingeordnet (siehe Compton et al. 1998). In der Flora of China 2001 sind es aber getrennte Gattungen
Die Gattung Actaea wird in sieben Sektionen gegliedert (Auswahl an Arten):
In der Gattung gibt es etwa 30 Arten: