| Cistogaster | ||||||||||||
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Cistogaster globosa ♀ | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cistogaster | ||||||||||||
| Latreille, 1829 |
Cistogaster ist eine Gattung der Raupenfliegen (Tachinidae). Cistogaster gehört zur Unterfamilie der Wanzenfliegen (Phasiinae) und der Tribus Gymnosomatini. Das Taxon wurde von dem französischen Entomologen Pierre André Latreille 1829 eingeführt. Typusart ist Syrphus globosa Fabricius, 1775.
Die Fliegen sind 3–5 mm lang. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Cistogaster nach Cerretti et al. (2012). Die Fühler sind kurz. Der Abstand zwischen der Spitze des Postpedicellus und dem unteren Gesichtsrand ist etwa gleich der Länge des Postpedicellus. Der Postpedicellus ist etwa so lang wie breit. Die Vibrisse ist oberhalb der Höhe des unteren Gesichtsrandes entspringend. Das Scutum weist eine postsuturale intra-alare Borste auf. Das Scutellum hat zwei Randborstenpaare (basal und apikal). Die Flügelzelle r4+5 ist gestielt. Die Hinterleibstergite sind vollständig verschmolzen und ohne Borsten. Der Hinterleib ist annähernd kugelförmig.
Fünf Arten der Gattung Cistogaster kommen in der Paläarktis vor, zwei auf den Westindischen Inseln (Neotropis). In Deutschland ist die Gattung mit einer Art vertreten: Cistogaster globosa. Eine weitere Art, Cistogaster mesnili, kommt im südlichen Europa vor.
Die weiblichen Imagines stechen ihre Eier mit Hilfe eines Legestachels in das Körpergewebe von Wanzen. Bekannte Wirtsarten gehören zu den Baumwanzen und Schildwanzen. Die Dipterenlarve entwickelt sich im Wirt, wobei sie sich von dessen Körperflüssigkeiten ernährt.
Die Gattung Cistogaster umfasst 7 beschriebene Arten.