Clara Nast

Die Schriftstellerin Clara Nast

Clara Nast (geborene Seyffert; * 30. April 1866 in Insterburg, Ostpreußen, heute Tschernjachowsk; † nach 1939 in Tilsit, heute Sowetsk) war eine deutsche Schriftstellerin für Kinder- und Jugendliteratur. Sie veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Franziska Mainau und Herbert Fohrbach.

Leben

Clara Nast bekam ihren ersten Unterricht durch eine Hauslehrerin in Eydtkuhnen, heute Tschernyschewskoje. Später besuchte sie Privatschulen in Insterburg und Tilsit. Am 3. Juli 1883 heiratete sie L. Nast, Oberlehrer am königlichen Gymnasium zu Tilsit. in den folgenden Jahren veröffentlichte sie erste Texte in der Neuen Musik-Zeitung, der Roman-Bibliothek, dem Neuen Blatt, der Novellenzeitung und den Illustrierten Monatsheften. Zeitweise lebte das Ehepaar wohl auch in Russland.

Ihr erstes eigenes Werk veröffentlichte Clara Nast 1889 noch unter dem Pseudandronym Herbert Fohrbach: Altlitauische Erzählungen erschien im Selbstverlag in Tilsit. Erst 1906 veröffentlichte sie das erste Buch unter ihrem eigenen Namen: Wie es unserem Ännchen erging - Erzählungen für jüngere Mädchen erschien, wie ab dann alle ihre Bücher, beim A. Weichert Verlag Berlin. Clara Nast machte sich als Autorin für Mädchenliteratur einen Namen, die meisten ihrer Werke erlebten bis in die 1930er Jahre hinein etliche Neuauflagen. Insgesamt verfasste Clara Nast 26 Kinderbücher, darunter mehrere Reihen, so die Aennchen-Reihe (3 Bd.), die Lottchen-Reihe (3 Bd.), sowie die späteren, besonders erfolgreichen Hummelchen- und Christinchen-Reihe (je 4 Bd.). Die meisten ihrer Bücher erschienen reich illustriert.

Werke

als Herbert Fohrbach

als Clara Nast

Cover von Ilses Backfischjahre

Literatur

Personendaten
NAME Nast, Clara
ALTERNATIVNAMEN Fohrbach, Herbert (Pseudonym); Mainau, Franziska (Pseudonym)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Schriftstellerin und Kinderbuchautorin
GEBURTSDATUM 30. April 1866
GEBURTSORT Tschernjachowsk
STERBEDATUM nach 1939
STERBEORT Tilsit