Claude Sallier

Claude Sallier (* 4. April 1685 in Saulieu; † 6. September 1761 in Paris) war ein französischer römisch-katholischer Geistlicher, Orientalist, Bibliothekar und Mitglied der Académie française.

Leben

Claude Sallier besuchte das Gymnasium in Saulieu. Nach dem Studium in Dijon war er Hauslehrer des Sohnes Yves Marie de Recourt der Marie Marguerite de Tourzel d’Alègre, Gräfin von Rupelmonde (1688–1752). In Paris machte er, gefördert durch seinen Mentor Jean-Paul Bignon, eine steile Karriere als Gelehrter und Philologe: 1715 Mitglied der Académie des inscriptions et belles-lettres, 1719 Professor für Hebräisch am Collège royal, 1726 Bibliothekar des Königs, 1729 Mitglied der Académie française (Sitz Nr. 16), 1744 Mitglied der Royal Society und 1747 Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Als Bibliothekar an zentraler Stelle verkehrte er mit vielen Geistesgrößen seiner Zeit. Louis I. de Bourbon, duc d’Orléans zahlte ihm eine Pension.

Werke

Literatur

Personendaten
NAME Sallier, Claude
ALTERNATIVNAMEN Sallier, Abbé
KURZBESCHREIBUNG französischer römisch-katholischer Geistlicher, Orientalist, Bibliothekar und Mitglied der Académie française
GEBURTSDATUM 4. April 1685
GEBURTSORT Saulieu
STERBEDATUM 6. September 1761
STERBEORT Paris