| Film | |
| Titel | Claustrofobia |
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| Produktionsland | Niederlande |
| Originalsprache | Niederländisch |
| Erscheinungsjahr | 2011 |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Bobby Boermans |
| Drehbuch | Robert Arthur Jansen |
| Produktion | Jordan Stone |
| Musik | Herman Witkam |
| Kamera | Ezra Reverda |
| Schnitt | Robin de Jong |
| Besetzung | |
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Claustrofobia ist ein niederländischer Horrorfilm aus dem Jahr 2011. Er erschien erstmals 2016 auf DVD.
Zwei kleine Kinder, ein Junge und Mädchen, spielen in einem verlassenen Krankenhaus. Als Mutprobe fordert das Mädchen den Jungen heraus, für zehn Sekunden in eine Leichenkühlkammer zu klettern. Als Belohnung dürfe er sie küssen. Der Junge tut dies, doch das Mädchen verschließt die Kammer und verlässt das Gelände. Um Hilfe schreiend bleibt der kleine Junge zurück.
Viele Jahre später studiert die junge Eva Tiermedizin in den Niederlanden zusammen mit ihrer besten Freundin Cynthia. Eva hat das Studium schon zwei Mal abgebrochen und befürchtet, es ein weiteres Mal tun zu müssen, da sie es nicht übers Herz bringt, ein Tier zu töten. Bei einem Experiment, wobei sie eine Ratte einschläfern soll, nimmt sie ihr Versuchstier heimlich mit und benennt es nach ihrem Exfreund Dino. Noch am gleichen Tag hat sie eine Wohnungsbesichtigung und trifft dabei auf den unhöflichen Vermieter Jaap, der sie nach ihrem Einzug durch den Türspion täglich beobachtet.
Eva lernt gleichaltrigen Nachbarn Alex kennen, der in der Wohnung unter ihr wohnt. Cynthia und Eva treffen ihn wenig später, als sie in einer Disco feiern gehen. Alex lädt die beiden zu sich ein angetrunkene Cynthia bei Alex zurück. Als Eva aufwacht, findet sie sich – angekettet mit einer Handschelle am rechten Handgelenk – in einem Keller wieder. Ein Mann mit einer Gasmaske bringt ihr Frühstück, antwortet aber nicht auf ihre Fragen, wo sie denn sei. Eva versucht von da an mehrfach zu fliehen. Als es ihr dabei einmal gelingt, den Mann zu überwältigen und seine Maske abzunehmen, stellt sich heraus, dass es sich dabei um Alex handelt.
Alex ist der Junge von damals, der drei Tage lang in der Leichenkühlkammer gefangen war, ehe er befreit werden konnte. Seither leidet er an starker Schizophrenie und Klaustrophobie. Das kleine Mädchen von damals namens Lisa hält Alex in seiner Wohnung gefangen und bezeichnet sie immer als seine „feste Freundin“. Alex injiziert Lisa täglich Medikamente, sodass sie komplett gelähmt ist und nur die Augenlider bewegen kann. Das soll die Rache für sein erlittenes Trauma sein. Das Medikament schädigt allerdings Lisas Nierenfunktion, sodass er Eva eine Niere herausoperiert und sihr transplantiert.
Eva entdeckt Cynthias Leiche, die vor ihrem Tod scheinbar versucht hat, in den Keller einzubrechen. Vermieter Jaap, dem Alex aufgrund seiner verdächtig vorkommt, wird bei Nachforschungen in Alex’ Wohnung von diesem erwürgt und in den Keller verbracht. Später ermittelt ein Detektiv in dem Fall dran ist und beschuldigt Alex als Täter, allerdings wird er von ihm kurz darauf getötet und ebenfalls in den Keller verfrachtet.
Eva schafft es schließlich, aus dem Keller zu fliehen, sperrt Alex darin ein und will ihn vergasen, bevor er sich mit einer Pistole in den Kopf schießt. Eva sagt der gefangenen Lisa, dass nun alles vorbei sei und verlässt die Wohnung.
Im Lexikon des internationalen Films wird Claustrofobia als „quälender Thriller“ bezeichnet, der zu der „der nicht abebben wollenden Folterfilmwelle“ beitrage. „Immerhin“ habe der Drehbuchautor aber nicht nur über Foltermethoden, sondern auch „eine gewisse Substanz der Handlung“ nachgedacht.
Die Redaktion der Cinema gibt Claustrofobia einen waagerechten Daumen und urteilt, es handele sich um einen „holprig erzählten, banalen B-Schocker“, der aber „immerhin mit einigen Überraschungen aufwartet“.