Die Closed World Assumption (deutsch Annahme zur Weltabgeschlossenheit) bei der Modellierung von Sachverhalten (Wissensrepräsentation) sagt aus, dass alles, was nicht explizit als wahr bewiesen werden kann, als falsch bezeichnet wird: Alles, was also nicht modelliert ist, existiert im Modell auch nicht und ist nicht beweisbar, also falsch, das heißt nicht ableitbar. In der Prädikatenlogik gilt diese Annahme nicht. Als Gegenteil gilt die Open World Assumption: Dabei kann ein Wert auch dann wahr sein, selbst wenn er nicht explizit als solcher modelliert ist.