Der Club des Chefs des Chefs (C.C.C) ist ein Verband von Chefköchen von Regierungschefs und Staatsoberhäuptern einzelner Staaten. Er versteht sich selbst als „exklusivsten Gastronomieverband der Welt“. Gegründet wurde er als Verein französischen Rechts im Jahr 1977. Falls ein Land nicht über einen Chefkoch des Staatsoberhauptes verfügt, kann ersatzweise auch der Küchenchef des Hotels oder der Einrichtung vertreten sein, in dem die offiziellen Staatsempfänge abgehalten werden. Als einziges Land darf China zwei Mitglieder entsenden, im Moment ist dies jedoch nur eines. Jedes Jahr treffen sich die Mitglieder zu einem gemeinsamen Diner, das jeweils in einem anderen Land stattfindet; im Jahr 2012 fand dieses Dinner in Berlin statt.
Die Gründung des Clubs fand 1977 bei dem Koch Paul Bocuse, in dessen Restaurant Mont d’Or in Collonges-au-Mont-d’Or in Frankreich, „dem legendären Tempel der Gastronomie“, statt. Das Treffen fand seinerzeit auf Betreiben von Gilles Bragard statt, einem für die internationale Hotellerie und Gastronomie tätigen Modeschöpfer. Das erste Treffen im Jahr 1977 fand bei den Teilnehmern eine solche Resonanz, das vereinbart wurde, jedes Jahr wieder zu einem Dinner zusammenzukommen.
Mitglieder des C.C.C sind (Stand 2023)