Eine Cocktailmaschine ist eine Vorrichtung, mit der sich automatisiert Cocktails herstellen lassen.
Im Jahr 2007 entwickelten zwei Techniker der Universität Münster eine etwa 75 Zentimeter hohe Vorrichtung mit Platz für acht Flaschen, die in einem Rotationssystem kopfüber in Abfüllern stecken – Mechanik und Programmierung entwickelten sie selbst. Zentrales Bedienelement ist ein 5,7″-Display, es gibt mehrere standardisierte Schnittstellen (SPI, I²C und RS232). Die Zubereitung dauert etwa 30 Sekunden, Eiswürfel müssen von Hand in das Glas gegeben werden.
Die Maschine wurde in der WDR-Sendung Dellings Woche zur „Erfindung des Jahres“ gewählt, damit verbunden war eine internationale Patentanmeldung. Ein deutschlandweites Patent hatten die Entwickler für ihren Pecomix („Persönlicher Cocktail-Mixer“) bereits eingereicht. Insgesamt benötigten die beiden 2500 Arbeitsstunden und 20.000 Euro für ihr Vorhaben.
Eine Variante mit Platz für 18 Flaschen entwickelten Kölner Gastronomen 2018. Eine mobile Version der Cocktailmaschine wurde ebenfalls 2018 bei Das Ding des Jahres vorgestellt.
Am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier gibt es ein interdisziplinäres Projekt zur Verbesserung der Cocktailmaschine. Sprachsteuerung, ein Rührwerk und Früchte-Schneider wurden integriert. Das Institut für Technische und Makromolekulare Chemie der Universität Hamburg entwickelte ebenfalls eine Maschine, die beim Campusfest Verwendung fand.


Bei dieser Bauform wird ein Glas unter eine feste Getränkeausgabe gestellt und eine Reihe von Pumpen, von denen jeweils eine mit einer festen Zutat verbunden ist, dosiert eine entsprechende Menge in das Glas. Die jeweiligen Dosiermengen werden von der Steuerung vorgegeben. Eine Untervariante dieser Lösung ist eine Maschine, in der lediglich die Spirituosen sowie Wasser dosiert werden. Alle weiteren Zutaten kommen aus einer Kapsel oder einem Pad, die vor der Drinkabgabe in die Maschine eingelegt werden muss. In dieser Kapsel sind dann die benötigten Geschmackssirupe enthalten.

Bei dieser Bauform werden die Zutaten meist in einer Reihe aufgehängt und ein Behälter (z. B. das Cocktailglas) fährt von Position zu Position. Dort wird entweder ebenfalls eine Pumpe betätigt oder aber eine Hubvorrichtung hebt das Glas an und betätigt so einen Spirituosendosierer.