| Col du Paradis | |||
|---|---|---|---|
| Himmelsrichtung | West | Ost | |
| Passhöhe | 622 m | ||
| Departement | Aude, Frankreich | ||
| Talorte | Arques | Albières | |
| Ausbau | D613 | ||
| Gebirge | Pyrenäen | ||
| Profil | |||
| Länge | 6,4 | 6,6 | |
| Anstieg | 274 m | 262 m | |
| Ø-Steigung | 5,5 % | 4 % | |
| Bergwertung | 3 | 3 | |
| Karte (Aude) | |||
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| Koordinaten | 42° 56′ 40″ N, 2° 25′ 53″ O | ||
Der Col du Paradis ist ein 622 Meter hoher Gebirgspass im französischen Teil der Pyrenäen. Er befindet sich im Département Aude und verbindet über die D613 die Gemeinde Arques im Westen mit Albières im Osten.
Die Westauffahrt von Arques ist 6,4 Kilometer lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 5,5 % auf.
Die Ostauffahrt hat ihren Ausgangspunkt bei der Pont d’Orbieu in der Gemeinde Albières. Sie steigt für 6,6 Kilometer im Schnitt mit 4 % an.
Im Jahr 1998 wurde erstmals eine Bergwertung der Tour de France auf dem Col du Paradis abgenommen. Diese sicherte sich der Franzose Laurent Jalabert. Die 12. Etappe führte damals von Tarascon-sur-Ariège nach Cap d’Agde, wobei der Col du Paradis etwa zur Hälfte der Renndistanz aus westlicher Richtung befahren wurde. Der Anstieg galt als Bergwertung der 3. Kategorie.
Die zweite Bergwertung wurde im Jahr 2005 auf der 14. Etappe abgenommen. Diesmal wurde die Ostauffahrt gewählt, die ebenfalls der 3. Kategorie zugeordnet wurde.
Im Jahr 2026 führte die Tour de France während der 4. Etappe zwischen Carcassonne und Foix erneut über den Col du Paradis, wobei abermals eine Bergwertung der Kategorie 3 auf der Passhöhe abgenommen wurde. Als Führender überquerte Alex Molenaar den Pass, der von der Ostseite erklommen wurde.
| Jahr | Etappe | Bergwertung | Fahrer | Auffahrt |
|---|---|---|---|---|
| 1998 | 12. Etappe | 3. Kategorie | West | |
| 2005 | 14. Etappe | 3. Kategorie | Ost | |
| 2026 | 4. Etappe | 3. Kategorie | Ost |
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