| কুমিল্লা Kumilla | ||
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| Koordinaten | 23° 27′ 40″ N, 91° 10′ 50″ O | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Bangladesch | |
| Division | Chittagong | |
| Distrikt | Kumilla | |
| ISO 3166-2 | BD-08 | |
| Höhe | 72 m | |
| Fläche | 52,3 km² | |
| Einwohner | 440.233 (2022) | |
| Dichte | 8.417,5 Ew./km² | |
Kumilla City | ||
Kumilla (bengalisch কুমিল্লা, Kumillā; englisch:Comilla) ist eine ca. 450.000 Einwohner zählende Großstadt im südöstlichen Bangladesch; es ist die siebtgrößte Stadt des Landes.
Die Stadt Kumilla liegt auf dem Südufer des Gomati-River in einer Höhe von ca. 72 m kurz vor der Grenze zum nordostindischen Bundesstaat Tripura. Dhaka, die Hauptstadt Bangladeschs, ist ca. 110 km in nordwestlicher Richtung entfernt; die Hafenstadt Chittagong liegt ca. 150 km südlich. Das Klima ist meist schwülwarm; Regen (ca. 2000–3000 mm/Jahr) fällt hauptsächlich während der sommerlichen Monsunzeit.
| Jahr | 1991 | 2001 | 2011 | 2021 |
| Einwohner | 183.199 | 224.782 | 326.386 | 440.233 |
Die zumeist aus Bengalis und Tripuris bestehende Bevölkerung besteht zu etwa 95,5 % aus Moslems und nur zu ca. 4 % aus Hindus; man spricht zumeist Bengali und Kokborok, aber auch Englisch wird von vielen verstanden.
Die die Stadt umgebenden Agrarflächen bilden die Lebensgrundlage der Stadt; sie liefern überdies Baumwolle und Jute, die in den Industriebetrieben der Stadt weiterverarbeitet werden.
Die Region war etwa vom 4. bis 13. Jahrhundert Bestandteil des Samatata-Kleinkönigreiches, welches zeitweise unter die Kontrolle anderer nordindischer Großreiche (z. B. des Gupta-Reichs) geriet. Samatata endete mit der Eroberung durch den Islam im frühen 13. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert entstand das Königreich Tripura, welches in der Mitte des 18. Jahrhunderts unter die Oberherrschaft der Briten kam. Im Zuge der Unabhängigkeit Indiens (1947) wurde ein neuer Staat mit Namen Pakistan geschaffen, zu dem auch das heutige Bangladesch gehörte, welches im Jahr 1971 seine Selbständigkeit erlangte.