Carl Friedrich Constantin Lender (* 2. Juni 1828 in Warendorf; † 7. Dezember 1888 in Berlin) war ein deutscher Arzt.
Constantin Lender studierte an der Königlichen Universität zu Greifswald, der Georg-August-Universität Göttingen und der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin Medizin und wurde in Berlin mit seiner Dissertation vom 26. August 1851 De dyspnoea eiusque causa hucusque incognita promoviert. 1854 wurde er Arzt in Bärwalde und 1855 zunächst praktischer Arzt und ab 1864 Kreisphysikus in Soldin.
1866 wechselte er nach Berlin und wurde Assistent von Ludwig Boehm (1811–1869). Da er ohnehin wegen eines Unterleibsleidens und seiner Luftstudien jedes Jahr nach Kissingen kam, wirkte Lender ab 1867 jeweils im Sommer als Arzt in Kissingen.
Constantin Lender forschte zur Ozontherapie und hat darüber mehrere Schriften veröffentlicht. Seit 1875 verfasste er darüber hinaus die meteorologisch-medizinischen Monatsberichte im Amtsblatt Deutscher Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischer Staats-Anzeiger.
Am 20. Juli 1886 wurde er unter der Präsidentschaft des Physikers Hermann Knoblauch in der Fachsektion Wissenschaftliche Medizin unter der Matrikel-Nr. 2585 als Mitglied in die Kaiserliche Leopoldino-Carolinische Deutsche Akademie der Naturforscher aufgenommen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lender, Constantin |
| ALTERNATIVNAMEN | Lender, Carl Friedrich Constantin (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Arzt |
| GEBURTSDATUM | 2. Juni 1828 |
| GEBURTSORT | Warendorf |
| STERBEDATUM | 7. Dezember 1888 |
| STERBEORT | Berlin |