Cornelius Zetzsch (* 25. Februar 1945) ist ein deutscher Chemiker und emeritierter Professor für Atmosphärische Chemie an der Universität Bayreuth.
Cornelius Zetzsch studierte Chemie an der Universität Göttingen und promovierte dort im Jahr 1971 bei Heinz Georg Wagner am Institut für Physikalische Chemie. Darauf ging er im Jahr 1973 als Assistent an die Universität Bochum zu F. Stuhl, habilitierte sich im Jahre 1978 in Physikalischer Chemie und gründete 1983 eine Abteilung für Atmosphärische Chemie am Fraunhofer-Institut bei W. Stöber in Hannover. Er erhielt im Jahre 1989 den Joseph-von-Fraunhofer-Preis für die experimentellen Arbeiten zur Simulation der heterogenen atmosphärischen Chemie in Aerosol-Smogkammern und wissenschaftliche Arbeiten zum Photoabbau atmosphärischer Spurenstoffe sowie deren Reaktionskinetik. Er leitet seit 2003 die Forschungsstelle für Atmosphärische Chemie der Universität Bayreuth. Seit Mai 2014 ist er Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Aerosolmesstechnik, der Simulation der Atmosphärenchemie dem Verhalten von Umweltchemikalien (POPs) sowie Photoakustische Spektroskopie.
| Personendaten | |
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| NAME | Zetzsch, Cornelius |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 25. Februar 1945 |