Coro della SOSAT

Coro della SOSAT
Sitz: ItalienItalien Trient
Gründung: 1926
Gattung: Männerchor
Leitung: Roberto Garniga
Stimmen: TTBB
Website: www.corososat.it

Der Trientiner Bergsteigerchor SOSAT ist ein international bekannter, italienischer Männerchor, der sich vorwiegend der Volksmusik widmet. Seine Heimat ist Trient in Oberitalien.

Geschichte

Auf Betreiben des Begründers und Präsidenten der “S.O.S.A.T.” (Akronym für Sezione Operaia della Società degli Alpinisti Tridentini – dt. Arbeitersektion des Trentiner Bergsteigervereins SAT), Nino Peterlongo, riefen einige seiner Mitglieder am 24. Mai 1926 den ersten Bergsteigerchor, der „Chor der SOSAT“ genannt wurde, ins Leben. Es wurden damit die Wurzeln für eine neue musikalische Ausdrucksform gelegt, die sofort großen Anklang fand. Während des Faschismus wurde der Chor 1938 in Coro della S.A.T. umbenannt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs spaltete sich der Chor in den Coro della S.A.T. und den Coro della S.O.S.A.T. auf. 1961 nahm er zwischenzeitlich den offiziellen Namen Trientiner SOSAT Chor an.

Der Chor gibt seit Jahren international Konzerte und hat zahlreiche musikalische Veröffentlichungen und Schallplatten produziert. Etliche Lieder wurden von dem Pianisten Arturo Benedetti Michelangeli für den Chor arrangiert.

Der Coro della SOSAT tritt seit 1963 bei der jährlich am letzten Sonntag im Juli stattfindenden Gedenkmesse für die Opfer der Berge in der Zwölf-Apostel-Kapelle in der Brentagruppe auf.

Diskografie

Videos

Ehrungen

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. Homepage des Trientiner Bergsteigerchors SOSAT (Memento des Originals vom 2. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Neue Lieder aus Trient. 50 Jahre Coro della S.A.T. (RCA PJL 2-8039, 1975)
  3. ↑ Ugo Merlo: Il 60° della Chiesetta dei XII Apostoli e il 50° dei concerti del Coro della SOSAT. In: Società Alpinisti Tridentini (Hrsg.): Bollettino SAT. 75. Jahrgang (2012) Nr. 4, S. 44–47 (Digitalisat).
  4. ↑ Cineteca Centrale C.A.I.