| Município de Coruripe Coruripe | |||
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| Koordinaten | 10° 8′ S, 36° 11′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 1726 | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Alagoas | ||
| ISO 3166-2 | BR-AL | ||
| Região intermediária | Maceió (seit 2017) | ||
| Região imediata | São Miguel dos Campos (seit 2017) | ||
| Klima | tropisch | ||
| Fläche | 897,4 km² | ||
| Einwohner | 50.414 (2025) | ||
| Dichte | 56,2 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| HDI | 0,626 (2010) | ||
Coruripe ist eine brasilianische Gemeinde im südöstlichen Teil des Bundesstaates Alagoas, nahe der Küste im Nordosten von Brasilien. Die Gemeinde ist Teil der Região Geográfica Imediata São Miguel dos Campos. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística im Jahr 2025 mit 50.414 angegeben.
Der Name Coruripe stammt aus der Tupi-Sprache und bedeutet übersetzt: am Fluss der Kröten.
Der Schiffbruch des spanischen Seefahrers Rodrigo de Albaña an der Stelle des heutigen Coruripe ist historisch belegt; zu seinen Ehren wurde im Jahr 1560 ein großer Felsen nach ihm benannt.
Aus einer kleinen Kapelle entstand die Siedlung, die bereits damals einen lebhaften Handel mit Brasilholz und anderen Holzarten betrieb. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts überholte Coruripe dank seines wirtschaftlichen Wohlstands die zuvor unterstellte Ortschaft Poxim. Im Jahr 1866 erhielt der Ort den Status einer eigenständigen Gemeinde (Vila). Mit der Verlegung des Verwaltungssitzes wurde auch die Kirchengemeinde (Freguesia) unter dem Patronat von Nossa Senhora da Conceição verlegt. 1882 wurde der Gerichtsbezirk Coruripe eingerichtet; dieser wurde 1932 aufgelöst und 1935 wiederhergestellt.
Obwohl die Entwicklung der Gemeinde eng mit der Zuckerindustrie verbunden ist, ist sie vor allem für die Schönheit ihrer Strände und Lagunen bekannt, die zahlreiche Touristen anziehen.