| Coryphantha | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Coryphantha | ||||||||||||
| (Engelm.) Lem. |
Coryphantha ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Der botanische Name der Gattung leitet sich von den altgriechischen Substantiven κορυφή koryphḗ für „Gipfel“ und ἄνθος ánthos für „Blüte“, „Blume“ ab. Er verweist auf die in der Nähe der Triebspitze erscheinenden Blüten.
Die Arten der Gattung Coryphantha wachsen einzeln oder bilden Gruppen. Ihre kugelförmigen bis zylindrischen Triebe erreichen Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimeter. Die auf ihnen befindlichen zylindrischen Warzen sind häufig stark verlängert. Sie sind im Querschnitt kreisrund, pyramidal oder einseitig ausgebaucht. Auf den Warzen befindet sich eine Furche, die fast bis zur Basis der Warzen reicht. Die Areolen befinden sich meist an der Spitze der Warzen. Manchmal sind sie vollständig zweigeteilt und durch Furchen miteinander verbunden. Bei einigen Arten sind die Furchen stark reduziert. Gelegentlich sind einige der Dornen zu farbigen extrafloralen Nektardrüsen umgebildet.
Die Blüten erscheinen an jungen Warzen in der Nähe des Triebscheites und entspringen dem axillennahen Teil der Warzenfurche. Sie öffnen sich am Tag. Die trichterförmigen bis glockenförmigen Blüten sind in der Regel gelblich bis grünlich gefärbt. Seltener sind sie rot bis magentafarben. Die Blüten sind bis zu 10 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von bis zu 6,5 Zentimeter auf. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind kahl oder mit wenigen kleinen Schuppen besetzt.
Die kugelförmigen bis eiförmigen, länglichen oder keulenförmigen Früchte sind grün oder gelblich gefärbt. Sie sind kahl, im Inneren saftig und reißen nicht auf. An ihnen haftet ein ausdauernder Blütenrest. Die Früchte enthalten etwas eiförmige bis nierenförmige – bei Coryphantha gracilis kugelförmig-mützenförmige – Samen. Die glänzende, glatte Samenschale ist hell- bis dunkelbraun bis rötlich braun und mit einem Netzmuster überzogen. Die Samen sind 1 bis 2 Millimeter lang.
Der Großteil der Arten ist in Mexiko verbreitet. Einige Arten kommen in den Vereinigten Staaten in den südlichen Bundesstaaten Texas, New Mexico und Arizona vor. Sie wachsen an den natürlichen Standorten in Gesteinsschutt, vergesellschaftet mit einer lockeren Begleitvegetation.
Die Erstbeschreibung als Untergattung Mammillaria subg. Coryphanta erfolgte 1858 durch George Engelmann. Charles Lemaire erhob die Untergattung 1868 in den Rang einer Gattung. Die Typusart der Gattung ist Coryphantha sulcata.
Zur Gattung gehören die folgenden Arten:
Die Gattung umfasst folgende Arten:
Synonyme der Gattung sind Glandulifera Frič (1924, nom. illeg.), Lepidocoryphantha Backeb. (1938) und Escobrittonia Doweld (2000).
Reto F. Dicht und Adrian D. Lüthy untergliederten 2001 die Gattung in zwei Untergattungen mit folgenden Sektionen:
Die Gattung umfasst folgende Arten:
Von unklarer Zuordnung ist Coryphantha odorata Boed. ≡ Cumarinia odorata (Boed.) Buxb.
Synonyme der Gattung sind Aulacothele (Lem.) Monv. (1846), Glandulifera Frič (1924, nom. illeg.), Lepidocoryphantha Backeb. (1938), Cumarinia (Knuth) Buxb. (1951) und Escobrittonia Doweld (2000).