| Cours Albert Ier | |
|---|---|
| Lage | |
| Arrondissement | 8. |
| Viertel | Champs-Élysées |
| Beginn | Place du Canada |
| Ende | Place de l’Alma |
| Morphologie | |
| Länge | 580 m |
| Breite | 74 m |
| Geschichte | |
| Entstehung | Gemeindebeschluss vom 14. Juli 1918 |
| Ursprungsnamen | (bis 1918 Teile des) Cours la Reine |
| Koordinaten | |
| 48° 51′ 53,5″ N, 2° 18′ 24″ O | |
| Kodierung | |
| Paris | 0150 |
Commons: Cours Albert-Ier (Paris) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien | |
Der Cours Albert Ier ist eine Straße im Quartier des Champs-Élysées im 8. Arrondissement von Paris.
Der Cours Albert Ier verläuft zwischen dem Place du Canada und dem Place de l’Alma.

Er trifft dabei auf folgende Straßen:
Im Mittelteil verläuft ein Teil des Voie Georges-Pompidou oberirdisch, und zwar zwischen dem Tunnel beim Pont de l’Alma im Westen und dem Tunnel der Cours de la Reine im Osten.
Im Süden, am Seineufer, befindet sich die Esplanade d’Arménie.

Die Straße ist nach dem König von Belgien, Albert I. (1875–1934), benannt.
Der Cours Albert Ier ist zum Teil eine Erweiterung des Cours la Reine, die auf einen Gemeindebeschluss vom 14. Juli 1918 zurückgeht.
Dieser Spazierweg wurde im Jahr 1618 von Marie de Medici auf ehemaligen Grünanlagen angelegt und war unter der Fronde in Mode. Er führte von den Tuilerien zu einem „Halbmond“ am heutigen Place de la Reine Astrid, am Anfang der Avenue Montaigne. Dieser Halbmond ermöglichte ein Wendemanöver der Fahrzeuge, ebenso wie der Kreisverkehr, der sich an der Stelle des heutigen Place du Canada befand. Die Promenade war von Gräben umgeben, die auf Kosten von Marschall de Bassompierre angelegt wurden, der in Chaillot ein Landhaus besaß. Der Weg wurde im 18. Jahrhundert vom Herzog von Antin neu bepflanzt.
An der Fahrbahn am Seineufer stehen jeweils am Beginn Denkmäler:
Dieser Teil der Straße, der mit zwei Baumreihen und Rasen bepflanzte ist, erhielt im März 2009 den Namen „Jardin d’Erevan“.