| Crepis cretica | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Crepis cretica | ||||||||||||
| Boiss. |
Crepis cretica ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pippau (Crepis) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Crepis cretica ist einer einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 20 Zentimetern erreicht. Die zahlreichen Stängel sind wenig verzweigt.
Die Grundblätter sind verkehrt-eilanzettlich mit stumpfem bis spitzem oberen Ende und gezähnt bis fiederschnittig. Wenn sie fiederschnittig sind, besitzen sie sechs bis zehn Seitenfiederpaare.
Die Blütezeit reicht von März bis Juli. Die Blütenkörbchen sind vor der Anthese nickend. Die zweireihige Hülle ist 3 bis 7 Millimeter groß und filzig behaart, kahl oder winzig drüsig, hin und wieder ist sie mit längeren drüsenlosen Trichomen besetzt. Die äußeren vier bis sechs Hüllblätter sind sehr kurz.
Die hell-braunen Achänen sind bei einer Größe von 1,75 bis 3,25 Millimetern spindelförmig, zehnrippig und besitzen einen kurzen Schnabel.
Bei Crepis cretica handelt es sich um einen Schaft-Hemikryptophyten.
Crepis cretica kommt in der südlichen Kardägäis vor. Crepis cretica wächst in Phrygana sowie auf trockenem Brachland und auf Ruderalstellen. Auf Kreta ist sie in Höhenlagen von 0 bis 1700, selten bis 2000 Metern zu finden.
Die Erstbeschreibung von Crepis cretica erfolgte 1849 durch Pierre Edmond Boissier in Diagnoses Plantarum Orientalium novarum, Serie 1, Band 11, Seite 53. Ein Synonym für Crepis cretica Boiss. ist Crepis neglecta subsp. cretica (Boiss.) Hayek.