| Crosnautes | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Crosnautes | ||||||||||||
| Cumberlidge, Soma, Leever, Clark & Daniels, 2021 |
Crosnautes ist eine Gattung der Krabben-Unterfamilie Hydrothelphusinae mit zwei Arten. Die Süßwasserkrabben kommen nur im Nationalpark Ranomafana und im Naturreservat Ivohibe im Südosten Madagaskars vor. Sie besiedeln Bäche und Flüsse, die aus dem bewaldeten Hochland Haute Matsiatra entspringen.
Der Carapax ist bis zu 44 mm breit, zentral glatt und in den seitlichen Regionen mit deutlichen Reihen von Kielen besetzt. Die epigastrischen Kämme sind niedrig und innenseitig durch eine flache Y-förmige Furche getrennt, die vor den kurzen postorbitalen Kämmen liegen. Letztere lösen sich seitlich in unterbrochene Körner auf. Der Exorbitalzahn ist breit und stumpf. Der Epibranchialzahn ist klein und zugespitzt. Der Saum des vorderen Seitenrands ist von großen Körnern gesäumt. Die Unteraugenregion ist stark gekörnt. Augenstiele und Corneas haben eine normale Form und Größe. Der Hinterstirnkamm (Crista postfrontalis) ist undeutlich und unterbrochen. Die Palpe der Mandibel trägt an der Verbindungsstelle der beiden Glieder einen auffallenden vorderen Lappen. Der Exopodit des dritten Maxillipeden hat eine lange Geißel, die sich über den Merus des Endopoditen erstreckt. Das Ischium weist eine deutliche vertikale Furche auf.
Die Unterränder des Merus der Scherenbeine sind von großen Körnern gesäumt. Die Schreitbeine sind kurz. Die Naht zwischen dem dritten und vierten Sterniten ist V-förmig und erstreckt sich über die gesamte Breite des Sternums. Ihre Mitte liegt am Vorderrand der Sternopleonalhöhle. Letztere ist bei Männchen tief, schmal und reicht bis zu einer gedachten Linie durch den hinteren Rand der Coxae der Scherenbeine. Das Endglied des ersten Gonopodiums hat eine Länge von einem Drittel des vorletzten Glieds, ist schlank, gerade und verschmälert sich zu einer Spitze. Die Verbindungsstelle beider Glieder ist bauchseitig nicht erkennbar. Das Endglied des zweiten Gonopodiums ist gerade, geißelähnlich und so lang wie das erste Gonopodium.
Zur Gattung gehören folgende rezente Arten: