| Cryptocarya moschata | ||||||||||||
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Früchte ohne Fruchtfleisch bzw. Diasporen (Nüsse) von Cryptocarya moschata | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cryptocarya moschata | ||||||||||||
| Nees & Mart. |
Cryptocarya moschata ist eine Pflanzenart aus der Gattung Cryptocarya innerhalb der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Sie kommt im nordöstlichen Argentinien und südlicheren Brasilien vor.
Cryptocarya moschata wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 35 Meter und Stammdurchmesser von über 1 Meter erreicht. Die braune bis gräuliche Borke ist im Alter schuppig.
Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der kahle Blattstiel ist bei einer Länge von bis zu 1,7 Zentimeter relativ kurz. Die pergamentartige bis ledrige, fast kahle, einfache und ganzrandige Blattspreite ist bei einer Länge von bis zu 16 Zentimeter eiförmig bis -lanzettlich oder lanzettlich bis elliptisch mit spitzem bis zugespitztem oder bespitztem oberen Ende. Die Blattoberseite ist dunkel-grün und die -unterseite hell-grün sowie papillös. Die jungen Laubblätter sind rot. Nebenblätter fehlen.
Viele kurz gestielte Blüten sind in achselständigen, kürzeren, rispigen, mehr oder weniger gelblich bis rostig behaarten Blütenstände angeordnet.
Die sehr kleinen, zwittrigen Blüten sind dreizählig. und, Die aufrechten und etwas behaarten, bis 2,5 Millimeter langen, gelblichen bis cremefarbenen Tepalen stehen in zwei ähnlichen Kreisen. Es sind neun kurze Staubblätter in drei Kreisen, die inneren drei mit Drüsen an der Basis, und innen drei auffällige Staminodien vorhanden. Der kahle und einkammerige Fruchtknoten ist mittelständig mit relativ kurzem Griffel und kleiner kopfiger Narbe.
Die frischen, glatten, grünlichen oder gelb-bräunlichen bis -grünlichen Scheinfrucht sind bei einer Größe von 2 bis 3,5 Zentimeter rundlich bis eiförmig und enthalten einen Samen. Die Früchte sind vom fleischigen Blütenbecher („Fruchtfleisch“) komplett eingehüllt (Anthocarp). Die Diasporen (Perikarp, Nuss), ohne umgebendes Fruchtfleisch, sind etwas kleiner, bespitzt, holzig und mehr oder weniger rippig, mit einem kurzen Hals.
Die Erstbeschreibung von Cryptocarya moschata erfolge 1833 durch Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck und Carl Friedrich Philipp von Martius in Linnaea; Ein Journal für die Botanik in ihrem ganzen Umfange, Band 8, Teil 1, Seite 37.
Die Früchte bzw. die Diasporen (Nüsse), Amerikanische oder Brasilianische Muskatnüsse, werden wie Muskatnüsse verwendet, allerdings sind sie von etwas schlechterer Qualität. Der fleischige Blütenbecher, das umgebende Fruchtfleisch ist nicht essbar. Ähnlich sind die „Nüsse“ die von Cryptocarya mandioccana.