| Cryptomeigenia | ||||||||||||
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Cryptomeigenia elegans | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cryptomeigenia | ||||||||||||
| Brauer & Bergenstamm, 1891 |
Cryptomeigenia ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1891 von den österreichischen Entomologen Friedrich Moritz Brauer und Julius von Bergenstamm eingeführt. Der Gattungsname mit dem Präfix crypto für „verborgen“ bezieht sich auf das Taxon Meigenia. Typusart ist Cryptomeigenia setifacies Brauer & Bergenstamm, 1891.
Die Gattung Cryptomeigenia gehört zur Tribus Blondeliini innerhalb der Unterfamilie Exoristinae.
Synonyme von Cryptomeigenia sind:
Es handelt sich um etwa 6–9 mm lange Fliegen. Brauer und Bergenstamm (1891) beschrieben die Gattung in etwa wie folgt: Die apikalen Scutellarborsten sind fein, parallel nach hinten gerichtet, daneben zwei Paare sehr langer starker Präapikalborsten und ein Paar Seitenborsten. Die Stirn ist vortretend. Die Stirnborsten reichen bis zum Ende des zweiten Fühlerglieds. Die Weibchen haben 1–2 feine Orbitalborsten, starke Scheitel- und deutliche Ocellarborsten. Die Stirn sowie die Wangen sind bis unten kurzborstig. Das dritte Fühlerglied ist schmal leistenförmig, zweieinhalbmal so lang wie das zweite und reicht bis zum unteren Augenende, aber endet über der Vibrissenecke. Diese hat hoch über dem Mundrand wie bei Meigenia ein Paar starker Vibrissen. Darüber befinden sich nur wenige Börstchen. Die Wangen sind breit, reichlich 1/3 der Augenhöhe. Die Augen sind nackt mit wenigen mikroskopischen Härchen. Die Arista (Fühlerborste) ist nackt, sehr lang, länger als die Fühler, bis zum feinen Ende allmählich verdünnt. Das zweite Aristomer ist kurz aber sehr deutlich. Die Taster sind normal, schwach keulig. Die Flügel sind ziemlich lang. Der Costaldorn fehlt. Die dritte Längsader hat nur an der Basis Borsten. Die Beugung ist stumpfwinklig und ohne Zinke. Die Spitzenquerader ist fast gerade. Die erste Hinterrandzelle ist ganz nahe der Flügelspitze offen mündend. Die hintere Querader ist viel näher der Beugung als der kleinen Querader. Die Beine sind schlank. Die Vorder- und Mitteltarsen sind länger als die Tibien (Schienen). Die Klauen und Pulvilli der Weibchen sind sehr kurz. Der Hinterleib ist klein. Am 1. bis 4. Segment befinden sich diskal und marginal Makrochaeten (kräftige Borsten). Am 2. und 3. sowie am 4. befinden sich nebst einem längeren Paar auch noch vor und hinter demselben feinere Diskalmakrochaeten.
Die Gattung Cryptomeigenia kommt in der Neuen Welt vor. Sie umfasst 14 nearktische Arten sowie 5 neotropische Arten. Das Vorkommen erstreckt sich über Nordamerika, Mittelamerika, die Karibik und Südamerika.
Die Vertreter der Gattung Cryptomeigenia sind Endoparasitoide. Bekannte Wirte sind adulte Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Weiterhin werden Larven von Buschhornblattwespen (Diprionidae) als Wirte genannt.
Die Gattung Cryptomeigenia umfasst folgende Arten: