| Currothelphusa asserpes | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Currothelphusa | ||||||||||||
| Ng , 1990 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Currothelphusa asserpes | ||||||||||||
| Ng, 1990 |
Currothelphusa asserpes ist eine Krabbe aus der Familie Gecarcinucidae und einziger Vertreter der Gattung Currothelphusa. Die Süßwasserkrabbe kommt auf der indonesischen Insel Halmahera vor, wo sie in der Höhle Batu Lubang nahe dem Dorf Sagea gefunden wurde. Außer den langen Schreitbeinen und der etwas blasseren Färbung gibt es aber keine typischen Anpassungen eines Troglobionten. Der Gattungsname ist von lateinisch currere ‚rennen‘, der Artname von asser ‚Stange‘ und pes ‚Fuß‘ abgeleitet, was auf die langen Schreitbeine anspielt.
Der Carapax ist breiter als lang, beim männlichen Holotyp 43 × 33 mm groß, konvex und die Regionen sind gut abgegrenzt. Die Kiemenregion ist aufgetrieben. Die Halsfurche ist breit, aber nicht besonders tief und reicht vom Epibranchialzahn bis zur zentralen H-förmigen Einziehung. Die epigastrischen Kämme sind gut entwickelt, die Ränder stumpf, gerade und etwas vor den postorbitalen Kämmen liegend, von denen sie durch eine tiefe Rinne getrennt sind. Die postorbitalen Kämme sind scharfkantig und werden in Richtung des vorderen Seitenrands niedrig und undeutlich. Die Stirn ist gerade oder leicht gewellt, das mittige Stirndreieck deutlich. Der Oberrand ist stark entwickelt und vereinigt sich nahezu mit den Seitenrändern. Das äußere Augeneck ist dreieckig, sein Außenrand doppelt so lang wie der innere. Es überragt die Stirn nicht. Der vordere Seitenrand ist deutlich konvex, angedeutet kammartig und der Epibranchialzahn ist gut entwickelt. Er ist vom äußeren Augeneck durch eine markante V-förmige Kerbe getrennt. Der hintere Seitenrand ist leicht konvex. Beide Seitenränder sind von zahlreichen niedrigen Streifen gesäumt. Suborbital-, Subbranchial- und subhepatische Region sind wie die Pterygostom-Region runzelig. Der Hinterrand des Epistoms weist ein gut entwickeltes mittiges Dreieck mit abgerundeter Spitze auf. Das Ischium des dritten Maxillipeden weist eine schräge Rinne auf, der Exopodit hat eine gut entwickelte Geißel, die den Merus überragt. Die Palpe der Mandibel trägt am Ende zwei Falten.
Die Scherenbeine sind asymmetrisch, wobei das linke größer ist. Die Hand erscheint aufgetrieben, die Finger sind so lang oder kürzer als der Propodus. Die Oberflächen der Schere sind runzelig und mit schrägen Streifen besetzt. Die Schneidekanten sind dicht mit Zähnen verschiedener Größe bewehrt, die am feststehenden Finger länger sind. Die Fingerspitzen sind stark hakenförmig gekrümmt und beigefarben. Die Schreitbeine sind sehr lang, insbesondere die Meri, Propodi und Finger. Die Meri der ersten drei Schreitbeinpaare sind so lang oder sogar etwas länger als der Carapax. Das zweite Beinpaar ist das längste. Die Ränder der Meri sind gezackt. Die Unterseite ist glatt. Der Hinterleib der Männchen ist T-förmig, die Somiten werden vom ersten zum siebten schmaler, die Seitenränder der beiden letzten Somiten sind konkav. Der erste Somit reicht bis zur Basis des letzten Schreitbeins. Das erste Gonopodium ist kräftig, das vorletzte Segment hat eine breite Basis und verjüngt sich allmählich. Die Länge des nach außen gebogenen Endsegments beträgt etwa ein Fünftel von der des vorletzten. Eine einzigartige Besonderheit unter allen Krabben ist, dass zwei Paare des zweiten Gonopodiums ausgebildet sind, von denen das erste besser entwickelt ist. Die Endsegmente beider Paare sind kürzer als die Grundglieder.