Das Curtius-Syndrom ist eine veraltete Bezeichnung für eine Hemihypertrophie (lateinischDysfunctio pluriglandularis dolorosa).
Dabei besteht ein Überwuchs von Teilabschnitten des Körpers verbunden mit verschiedenen weiteren Veränderungen.
Die Bezeichnung geht auf eine Beschreibung aus dem Jahre 1925 durch den deutschen Internisten Friedrich Curtius zurück.
Literatur
R. Kühn, C. Mehlhorn: [A case of the rare Curtius syndrome]. In: Beiträge zur Orthopädie und Traumatologie. Bd. 17, Nr. 8, 1970, ISSN0005-8149, S.479–484, PMID 5474768.
Einzelnachweise
↑Bernfried Leiber (Begründer):Die klinischen Syndrome. Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe. Hrsg.: G. Burg, J. Kunze, D. Pongratz, P. G. Scheurlen, A. Schinzel, J. Spranger. 7., völlig neu bearb. Auflage. Band2: Symptome. Urban & Schwarzenberg, München u. a. 1990, ISBN 3-541-01727-9.
↑F. Curtius: Kongenitaler partieller Riesenwuchs mit endokrinen Störungen. In: Deutsches Archiv für klinische Medizin, Leipzig, 1925, Bd. 147, S. 310–319
Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient weder der Selbstdiagnose noch wird dadurch eine Diagnose durch einen Arzt ersetzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!