Cyclohepten

Strukturformel
Strukturformel von Cyclohepten
Allgemeines
Name Cyclohepten
Summenformel C7H12
Kurzbeschreibung

farblose bis gelbliche Flüssigkeit

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 628-92-2
EG-Nummer 211-060-4
ECHA-InfoCard 100.010.056
PubChem 12363
ChemSpider 11857
Wikidata Q867317
Eigenschaften
Molare Masse 96,17 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,82 g·cm−3

Schmelzpunkt

−56 °C

Siedepunkt

114 °C

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser (50 mg·l−1 bei 20 °C)

Brechungsindex

1,458 (20 °C)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 225
P: 210
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

trans-Cycloheptene
cis-Cycloheptene

Cyclohepten ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der ungesättigten cyclischen Kohlenwasserstoffe. Die Verbindung kommt in einer cis- und einer trans-Form vor, wobei die trans-Form instabil ist und sich über −40 °C in die cis-Form umwandelt. Die trans-Form ist der kleinste bekannte Ring mit einer trans-Doppelbindung.

Gewinnung und Darstellung

Cyclohepten kann durch Ringerweiterung unter Nutzung der Demjanow-Umlagerung aus Aminomethylcyclohexan gewonnen werden.

Eigenschaften

Cyclohepten ist eine farblose bis gelbliche Flüssigkeit, die praktisch unlöslich in Wasser ist. Sie homopolymerisiert nicht, bildet aber mit Ethen Copolymere.

Sicherheitshinweise

Die Dämpfe von Cyclohepten bilden mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch (Flammpunkt ca. 9 °C).

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Eintrag zu Cyclohepten in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 8. März 2014. (JavaScript erforderlich)
  2. ↑ Datenblatt Cycloheptene, 97% bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 8. März 2014 (PDF).
  3. ↑ M. E. Squillacote, J. DeFellipis, Q. Shu: How stable is trans-cycloheptene? In: J. Am. Chem. Soc.. 127, 2005, S. 15983–15988, PMID 16277543.
  4. ↑ Jonathan Clayden, Nick Greeves, Stuart Warren: Organic Chemistry. Oxford University Press, 2012, ISBN 0-19-927029-5, S. 679 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Eberhard Breitmaier, Günther Jung: Organische Chemie. 7. vollst. Überarb. u. erw. Auflage 2012: Grundlagen. Georg Thieme Verlag, 2014, ISBN 3-13-159987-1, S. 117 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. ↑ JohnJr. Boor: Ziegler-Natta Catalysts Polymerizations. Elsevier, 2012, ISBN 0-323-14341-5, S. 580 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).