| Cynometra | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cynometra | ||||||||||||
| L. |
Cynometra ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die 80 bis 90 Arten sind in den Tropen weitverbreitet.



Cynometra-Arten wachsen meist als immergrüne Bäume. Sie sind nicht bewehrt.
Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die meist paarig gefiederten Blattspreiten enthalten ein bis viele Paare von gegenständigen Fiederblättern. Sehr selten ist nur ein Fiederblatt vorhanden. Die Fiederblätter sind asymmetrisch. Die Nebenblätter fallen früh ab.
In achselständigen oder rami- bis kaulifloren rispigen oder einfachen traubigen Blütenstände stehen spiralig an der Blütenstandsachse angeordnet einige bis viele Blüten zusammen. Bei Cynometra cauliflora liegt Kauliflorie (daher das Artepitheton) vor. Die Deckblätter sind relativ klein.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch mit doppelter Blütenhülle. Es ist ein Blütenbecher vorhanden. Die vier Kelchblätter überdecken sich dachziegelartig. Die fünf Kronblätter sind gleich bis fast gleich. Es sind meist zehn Staubblätter vorhanden. Die Staubfäden sind frei oder fast frei und die Staubbeutel öffnen sich mit einem Längsschlitz. Das je nach Art mehr oder weniger lang gestielte, einzige Fruchtblatt enthält nur ein bis vier Samenanlagen. Es ist nur ein oberständiges Fruchtblatt vorhanden. Der je nach Art am oberen Ende oder an der Seite des einzigen, teils gestielten Fruchtblattes oder selten an der Wand des Blütenbechers angeordnete, lange Griffel endet in einer winzigen Narbe.
Die Hülsenfrüchte sind entweder verdickt und bleiben bei Reife geschlossen oder sind flach, holzig und öffnen sich bei Reife elastisch mit zwei glatten Fruchtklappen. Jede Hülsenfrucht enthält meist nur ein oder zwei Samen. Die Samen besitzen ein sehr kurzes Funikel und eine dünne Samenschale.
Die Gattung Cynometra besitzt eine tropische Verbreitung. 26 bis 28 Arten sind im tropischen Afrika verbreitet. Zehn Arten kommen nur in Madagaskar vor. Zwei Arten sind Endemiten auf den Komoren. Etwa 26 Arten sind von Indien über Südostasien, Indochina, Malesien und Papuasien bis Australien sowie auf pazifischen Inseln verbreitet. In der Neotropis kommen sieben Arten von Mexiko bis Zentralamerika sowie auf Karibischen Inseln vor und etwa 16 Arten sind in Südamerika verbreitet mit einem Schwerpunkt im Amazonasgebiet.
Cynometra-Arten gedeihen in tropischen Tiefland-Regenwäldern und Sumpfwäldern, oft entlang von Fließgewässern und im Küstenbereich oder in saisonalen Trockenwäldern, Wald- sowie Buschländern, im Dickicht, oft auf Weißsand. Einige Arten dominieren ihre Standorte.




Die Gattung Cynometra wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, S. 382 aufgestellt. Als Lectotypusart wurde 1926 Cynometra cauliflora L. durch Nathaniel Lord Britton und Percy Wilson in Scientific survey of Porto Rico and the Virgin Islands, S. 363 festgelegt. Der Gattungsname Cynometra ist von den griechischen Wörtern cyno- für Hund und metro- für Schoß, Mutterleib, dies bezieht sich auf die fleischigen Hülsenfrüchte einiger Arten, die an den Unterleib eines Hundes erinnern.
Die Gattung Cynometra gehört zur Tribus Detarieae in der Unterfamilie Caesalpinioideae innerhalb der Familie der Fabaceae.
Es gibt 80 bis 90 Cynometra-Arten:

Das Holz einiger Arten (Handelsnamen: kekatong, guapinol negro, nganga, baraka, muhimbe) wird vielseitig genutzt: beispielsweise zur Herstellung von Schiffskielen, Bahnschwellen, Bodenbelägen sowie Wandverkleidungen und es wird als Bauholz sowie Feuerholz verwendet. Einige Cynometra-Arten werden als Schattenbäume verwendet und sind eine gute Bienenweide.
Die Samen und Früchte von Cynometra cauliflora werden gegessen. Cynometra sessiliflora ist eine der Baumarten die Copal-Harz liefern.