| DBBL-Pokal | |
|---|---|
| Verband | DBBL GmbH |
| Erstaustragung | 1973 |
| Spielmodus | K.-o.-System |
| Titelträger | ALBA Berlin (2026) |
| Rekordsieger | BTV 1846 Wuppertal (12 Titel) |
| Aktuelle Saison | 2026/27 |
Der DBBL-Pokal – auch als Damen Basketball Pokal der Toyota Damen Bundesligen bezeichnet – ist der nationale Pokalwettbewerb für Vereinsmannschaften im deutschen Frauenbasketball. Er wird parallel zur Bundesliga im K.-o.-System ausgetragen und gilt nach der Deutschen Meisterschaft als zweitwichtigster nationaler Titel.
Die Frauen von ALBA Berlin konnten den DBBL-Pokal 2026 erstmalig gewinnen und sind amtierender Pokalsieger und Titelverteidiger.
Der DBBL-Pokal wird seit 1972 ausgetragen. In diesem Jahr wurde der Vereinspokal der Frauen vom Deutschen Basketball Bund (DBB) gestiftet, sechs Jahre nach der Einführung des Pokals für die Männer (1966). Das erste Pokalfinale fand am 9. Juni 1973 in der Hagener Ischelandhalle statt und der 1. SC Göttingen 05 krönte sich nach einem 64:52-Sieg über den TV Grafenberg zum ersten Pokalsieger im deutschen Frauenbasketball.
Seit 1995 wird das Finale nicht mehr als reines Einzelspiel, sondern als Top Four Finalturnier mit den vier verbliebenen Mannschaften an einem zentralen Austragungsort ausgetragen. Die DBBL GmbH organisiert seit 2001 den Pokalwettbewerb anstell vom Deutschen Basketball Bund (DBB).
Die heute nicht mehr existierenden Mannschaften von BTV 1846 Wuppertal und DJK Agon 08 Düsseldorf sowie der heutige Zweitligist TSV 1880 Wasserburg, die in den 1980er- und 1990er- sowie 2000er-Jahren jeweils eine Phase der Dominanz hatten, sind die erfolgreichsten Vereine der Pokalgeschichte.
Teilnahmeverpflichtet sind alle Vereine der 1. und 2. Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL). Zudem ist jeweils ein Verein aus den Landesverbänden des Deutschen Basketball Bundes (DBB) teilnahmeberechtigt.
Der DBBL-Pokal wird im K.-o.-System in sieben Runden ausgetragen. Die Paarungen werden für jede Runde ausgelost. Die Sieger steigen in die nächste Runde auf, während die Verlierer – mit Ausnahme der Halbfinalisten – ausscheiden. Die ersten drei Runden werden unter Berücksichtigung geografischer Kriterien zusammengestellt und die Erstligisten steigen üblicherweise erst im Achtelfinale in den Pokalwettbewerb ein.
Die letzten vier Teams bestreiten ein Top Four Finalturnier an einem Wochenende. Dabei werden die beiden Halbfinals, das Spiel um Platz 3 und das Finale an einem Ort ausgetragen. Ausrichter ist in der Regel einer der vier qualifizierten Vereine. Die Paarungen der Halbfinals werden ausgelost, wobei der Gastgeber wählen kann, ob er das frühe oder späte Spiel bestreitet. Der Sieger des Finales wird der DBBL-Pokalsieger der Saison.
Die Pokalsieger der 54 Austragungen von 1973 bis 2026 im Überblick:
| Austragung 1 bis 16 | Austragung 17 bis 32 | Austragung 33 bis 48 |
|---|---|---|
|
|
|
| Austragung 49 bis 54 | ||
|
| Verein | Titel | Jahr des Pokalsieges | Pokalsieger als |
|---|---|---|---|
| Barmer TV 1846 Wuppertal | 12 | 1989, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002 | Barmer TV 1846 Wuppertal (3), BTV Wuppertal (7), BTV Gold-Zack Wuppertal (2) |
| TSV 1880 Wasserburg | 9 | 2005, 2006, 2007, 2011, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 | |
| DJK Agon 08 Düsseldorf | 7 | 1980, 1981, 1983, 1984, 1985, 1986, 1988 | |
| USC München | 5 | 1975, 1982, 1987, 1990, 1991 | USC München (1), SG BC USC München (4) |
| TV Saarlouis Royals | 4 | 2008, 2009, 2010, 2025 | |
| TuS 04 Leverkusen | 3 | 1976, 1977, 1979 | |
| TV Grafenberg 1888 | 2 | 1974, 1978 | TV Grafenberg 1888 (1), Düsseldorfer BG ART/TVG (1) |
| Herner TC | 2 | 2019, 2022 | |
| Rutronik Stars Keltern | 2 | 2020, 2021 | |
| TK Hannover Luchse | 2 | 2023, 2024 | |
| 1. SC Göttingen 05 | 1 | 1973 | |
| BC uniVersa Marburg | 1 | 2003 | |
| BG Dorsten | 1 | 2004 | |
| evo NB Oberhausen | 1 | 2012 | |
| Eisvögel USC Freiburg | 1 | 2013 | |
| ALBA Berlin | 1 | 2026 |