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| Titel | Beschichtungsstoffe - Beschichtungsstoffe und Beschichtungssysteme für mineralische Substrate und Beton im Außenbereich | ||
| Teile | 5 | ||
| Letzte Ausgabe | siehe Normteile | ||
| Klassifikation | 87.040 | ||
| Nationale Normen | DIN EN 1062, ÖNORM EN 1062, SN EN 1062 | ||
Die Normenenreihe EN 1062 beschreibt die Kriterien für Fassadenfarben, ähnlich der EN 13300 für Innenfarben. Ihr Titel lautet „Beschichtungsstoffe und Beschichtungssysteme für mineralische Substrate und Beton im Außenbereich“.
Diese Norm stellt ein Einteilungssystem dar, dass unterschiedliche physikalische Merkmale darstellen kann:
Derzeit (Stand April 2021) sind in Deutschland folgende Teile der Normenreihe gültig:
| Teil | Titel | Stand |
|---|---|---|
| Teil 1 | Einteilung | 2004 |
| Teil 3 | Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit | 2008 |
| Teil 6 | Bestimmung der Kohlenstoffdioxid-Diffusionsstromdichte (Permeabilität) | 2002 |
| Teil 7 | Bestimmung der rissüberbrückenden Eigenschaften | 2004 |
| Teil 11 | Verfahren für die Konditionierung vor der Prüfung | 2002 |
Je nach regionalen Unterschieden können die Glanzgradbezeichnung auch etwas abweichen, bspw. mittlerer Glanz auch als seidenglänzend bezeichnet werden.
Angegeben sind die Korngröße in Mikrometer (μm) sowie der Anwendungszweck:
Je höher die Klasse der Wasserdampf-Diffusionsstromdichte, umso kleiner ist der sd-Wert und umso wasserdampfdurchlässiger ist die Beschichtung.
Je niedriger die W-Klasse, wobei W1 am höchsten und W3 am niedrigsten ist, desto geringer ist die Wasseraufnahme des Beschichtungsstoffs.
Die Rissüberbrückung wird ebenfalls nach einem genormten Verfahren bestimmt und die Rissbreite in Mikrometer (μm) angegeben.