



DX-Nikkor ist eine Typbezeichnung für Objektive des japanischen Herstellers Nikon. Sie sind speziell für einige hauseigene digitale Spiegelreflexkameras entwickelt worden und auf die in diesen Kameras verwendeten Bildsensoren der ungefähren Größe 24 mm × 16 mm (Herstellerbezeichnung DX-Format) angepasst. Als Objektivanschluss besitzen alle ein F-Bajonett.
Mit Ausnahme des AF DX Fisheye-Nikkor 10,5 mm 1:2,8G ED sind alle DX-Nikkor-Objektive gleichzeitig AF-S-Nikkore mit Ultraschallmotor. Sie können daher auch an anderen digitalen Spiegelreflexkameras des Herstellers, die keinen eigenen Fokussiermotor mehr aufweisen, im Autofokus-Modus verwendet werden.
Die genaue Bezeichnung des Standardobjektivs AF-S DX Zoom-Nikkor 18–70 mm 1:3,5–4,5G IF-ED schlüsselt sich wie folgt auf:
Einige neuere Objektive enthalten zusätzlich die Kennzeichnung VR oder VRII. Hierbei handelt es sich um Objektive mit zusätzlichem Bildstabilisator zur Vermeidung oder Verringerung von Verwacklungsunschärfe. Neuere Objektive enthalten teils auch spezielle Linsen mit Nanokristallvergütung, die Reflexionen zwischen verschiedenen Linsenelementen fast völlig unterdrücken soll. Im optischen Aufbau mancher Objektive befinden sich asphärische Linsen.
Aufgrund des kleineren Bildkreises der DX-Objektive ergeben sich bei Kleinbildkameras mit Vollformatsensor Einschränkungen, da sich im Vollformatsensor-Modus eine starke Vignettierung ergibt. Beispielsweise bei der Nikon D3 führt dies zu einer nutzbaren Auflösung von 5,1 Megapixel (anstatt 12,1 Megapixel), bei der Nikon D800 ergibt sich im Crop-Modus (DX-Mode) eine nutzbare Auflösung von 15 Megapixel (anstatt 36,3 Megapixel).
Der Hersteller produzierte bisher (Stand 2014) folgende DX-Objektivtypen: