Dagmar Reese

Dagmar Reese (* 19. Mai 1952) ist eine deutsche Soziologin und Historikerin. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Geschlechtergeschichte und die Geschichte des Nationalsozialismus.

Leben

Dagmar Reese studierte Soziologie, Politik und Religionswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und in Berlin. Von 1984 bis 1991 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der FU Berlin. 1988 wurde sie mit einer Arbeit zur Geschichte des Bundes Deutscher Mädel (BDM) an der FU Berlin promoviert. 1995/96 war sie Stipendiatin des Förderprogramms Frauenforschung des Berliner Senats. 1997–2002 lehrte sie als DAAD Visiting Professor an der University of Washington in Seattle (USA). Von 2004 bis 2007 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Projekt über Georg Simmels „Geschlechtertheorien“ am Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam. Reese lebt als wissenschaftliche Autorin in Kleinmachnow.

Schriften

Bücher

Aufsätze

Einzelnachweise

  1. ↑ Dagmar Reese (Hg.): Die BDM-Generation. Weibliche Jugendliche in Deutschland und Österreich im Nationalsozialismus. Berlin 2007, S. 364.
Personendaten
NAME Reese, Dagmar
KURZBESCHREIBUNG deutsche Soziologin und Historikerin
GEBURTSDATUM 19. Mai 1952