| Daipotamon minos | ||||||||||||
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Daipotamon minos | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Daipotamon | ||||||||||||
| Ng & Trontelj, 1996 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Daipotamon minos | ||||||||||||
| Ng & Trontelj, 1996 |
Daipotamon minos ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Daipotamon. Die höhlenbewohnende (troglobionte) Süßwasserkrabbe kommt in der La Tai Höhle im Libo County in der südöstlichen chinesischen Provinz Guizhou auf 600 m Höhe vor. Der Gattungsname ist dem Krabbenforscher Dai Ai-Yun gewidmet, der Artname ist von Minos abgeleitet.
Der Carapax von Daipotamon ist breiter als lang, glatt und leicht konvex. Der Epibranchialzahn ist klein und stumpf. Der äußere Augenwinkelzahn ist breit-dreieckig. Der Exopodit des dritten Maxillipeden reicht bis zur Mitte des Merus und hat eine lange Geißel, die den Merus überragt. Der Hinterleib der Männchen ist breit-dreieckig, das Telson etwa so lang wie der sechste Somit des Pleons. Die Seitenränder des sechsten Somiten sind konkav, die des Telsons stark konkav. Das erste Gonopodium ist relativ kurz und kräftig, sein Endglied kurz, röhrenförmig und leicht nach innen gebogen. Das zweite Gonopodium ist ähnlich lang wie das erste, das markante Endglied ist kürzer als das Grundglied.
Der Carapax von Daipotamon minos ist bis zu 25 mm breit und etwa 20 mm lang. Die Halsrinne ist flach, die epigastrischen und postorbitalen Kämme sind sehr niedrig. Die Scherenbeine sind leicht gerunzelt, die Finger genauso lang oder etwas länger als die Hand. Der Carpus ist mit einem deutlichen scharfen Zahn bewehrt. Obwohl ein reiner Höhlenbewohner hat die Art keine typischen Anpassungsmerkmale wie Blindheit oder Reduktion der Augen und Pigmentverlust.