| Dakotadon | ||||||||||||
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fossiler Schädel von Dakotadon lakotaensis | ||||||||||||
| Zeitliches Auftreten | ||||||||||||
| Unterkreide (Barremium) | ||||||||||||
| Fundorte | ||||||||||||
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Nordamerika (Vereinigte Staaten) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Dakotadon | ||||||||||||
| Paul, 2008 | ||||||||||||
| Arten | ||||||||||||
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Dakotadon lakotaensis | ||||||||||||
Dakotadon ist eine Gattung der Iguanodontia aus der Gruppe der Styracosterna, welche während des Barremiums der Unterkreide im heutigen South Dakota auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten lebte. Die Fossilien der Gattung wurden ursprünglich von David Bruce Weishampel und Philip Reese Bjork im Jahr 1988 beschrieben und in die Gattung Iguanodon gestellt, doch bei einer Revision der Gattungen der Iguanodontia im Jahr 2008 kam der Paläontologe Gregory Scott Paul zu dem Schluss, dass die Art Iguanodon lakotaensis nicht zur Gattung Iguanodon gehöre und somit die Eingliederung der Art in eine eigene Gattung gerechtfertigt sei. Bisher ist nur die Typusart D. lakotaensis bekannt.
Die Fossilien von Dakotadon wurden in der Lakota Formation im heutigen US-Bundesstaat South Dakota gefunden und 1988 von David Bruce Weishampel und Philip Reese Bjork als neue Art der Gattung Iguanodon, Iguanodon lakotaensis beschrieben. Weishampel und Bjork vermuteten, dass es sich um die basalste (ursprünglichste) Art der Gattung Iguanodon handeln müsse. Die Art wurden auf Basis eines kompletten Schädels und zweier Wirbel erstbeschrieben. Bei einer Revision der Taxonomie von Gattungen und Arten der Iguanodontia kam der Paläontologe Gregory Scott Paul zu dem Schluss, dass I. lakotaensis nicht zur Gattung Iguanodon gehöre, und stellte die Art in die eigene Gattung Dakotadon.
Die Gattung Dakotadon lässt sich aufgrund von einigen anatomischen Besonderheiten, so genannten Autapomorphien, von anderen Gattungen der Iguanodontia abgrenzen. Zu diesen gehört etwa der lange, schmale, niedrige und von der Seite aus betrachtet annähernd rechteckige Schädel. Zudem ist die Schnauze von Dakotadon verlängert. Eine weitere anatomische Besonderheit ist der relativ flache Unterkiefer von Dakotadon. Der Schnabel von Dakotadon war relativ groß und schmal. Der Oberkiefer ist recht niedrig und lang. Außerdem verfügte Dakotadon über weiter vergrößerte Nasenlöcher.
Bei der Erstbeschreibung der Art I. lakotaensis im Jahr 1988 vermuteten Weishampel und Bjork, dass es sich um die basalste Art der Gattung Iguanodon handeln müsse. Der Paläontologe Gregory Scott Paul vermutete dagegen, dass die Art nicht zur Gattung Iguanodon gehöre und in eine eigene Gattung gestellt werden sollte, welche er Dakotadon nannte. Paul ordnete die Gattung den Styracosterna zu, einer Gruppe innerhalb der Ankylopollexia, welche wiederum zu den Iguanodontia gehörten.