
Damophon von Messene (altgriechisch Δαμοφῶν), der Sohn des Philip, war ein griechischer Bildhauer des 2. Jahrhunderts v. Chr., der für seine Heimatstadt Messene eine große Anzahl von Götterbildern schuf, zum Teil in der schwierigen chryselephantinen Goldelfenbeintechnik oder in Nachahmung derselben aus Gold und Marmor.
Über die Schaffenszeit gibt es keine genauen Angaben. Während man ihn früher ins 4. Jahrhundert v. Chr. datierte, bevorzugt man heute eine spätere Datierung ins 2. Jahrhundert v. Chr. Damophon soll die berühmte Zeusstatue des Phidias in Olympia, nachdem das Elfenbein brüchig geworden war, repariert haben. Pausanias erwähnt folgende Werke des Damophon:
Von seinen Werken sind Bruchstücke aus Messene und in Lykosura der Sockel und andere Teile der Figurengruppe erhalten. Während der Sockel noch am Fundort verblieben ist, befinden sich die Statuenfragmente im Archäologischen Nationalmuseum von Athen. Abgüsse dieser werden im Museum von Lykosura ausgestellt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Damophon von Messene |
| KURZBESCHREIBUNG | griechischer Bildhauer der Antike |
| GEBURTSDATUM | 3. Jahrhundert v. Chr. oder 2. Jahrhundert v. Chr. |
| STERBEDATUM | 2. Jahrhundert v. Chr. oder 1. Jahrhundert v. Chr. |