Daniel Bernhardi

Daniel Bernhardi, Pseudonym (Anagramm) Hadriani Brendel, (* 20. Januar 1622 in Rosenthal; † 1707 in Stendal) war ein deutscher evangelischer Theologe.

Leben

Daniel Bernhardi wurde als Sohn des Pfarrers Siegismund Bernhardi und dessen Ehefrau Sabina Plancke geboren.

Er studierte Theologie an den Universitäten Frankfurt (Oder) und Wittenberg. 1648/49 war er als Präzeptor in Lentzke tätig. Am 26. April 1649 wurde er ordiniert und zum Pfarrer in Perwenitz ernannt. Zwei Jahre später wurde er 1651 Pfarrer in Pankow und darauf 1654 Pfarrer in Alt-Töplitz. In diesem Amt blieb er bis zu seinem Wechsel 1664 als Pfarrer in Linum.

In der Zeit von 1681 bis 1707 war er als Generalsuperintendent am Dom in Stendal tätig und legte in dieser Funktion u. a. die Bibelsammlung der Dombibliothek St. Nicolai in Stendal an. Nach seinem Tod wurde Johann Christoph Meurer sein Nachfolger als Generalsuperintendent.

Daniel Bernhardi war in erster Ehe mit Katharina Zietemann, einer Tochter des Pfarrers Joachim Zietemann aus Perwenitz, verheiratet. Aus dieser Ehe gingen drei Söhne und eine Tochter hervor. Am 16. Mai 1659 heiratete er zum zweiten Mal in Alt Töplitz Anna Elisabeth Juchhofer (Inchhofer, Innickenhöffer), die Tochter des Pfarrers Heinrich Juchhofer (* in Herzberg/Elster). Insgesamt hatte Daniel Bernhardi sieben Söhne und drei Töchter.

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Daniel Bernhardi – Sachsen-Anhalt-Wiki. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2017; abgerufen am 27. September 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa (Fabian-Handbuch): Dombibliothek St. Nikolai (Stendal). Abgerufen am 27. September 2017.
  3. ↑ Mark Brandenburg 1640–1713, S. 313. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2001, ISBN 978-3-05-007901-1 (google.de [abgerufen am 27. September 2017]).
  4. ↑ vgl. Rezension von 1751