
Daniel Falb (* 11. Oktober 1977 in Kassel) ist ein deutscher Lyriker und Theoretiker.
Falb wuchs in Kassel auf und legte dort 1997 sein Abitur ab. Ab 1998 studierte er in Berlin verschiedene Fächer, darunter Politische Wissenschaften und Physik. 2006 erhielt er einen Abschluss in Philosophie, 2012 wurde er an der FU Berlin promoviert. Falb hat an der FU Berlin, dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL) sowie der HfBK Dresden gelehrt.
Seit 2017 ist Daniel Falb Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.
1998 wurde er erstmals literarisch aktiv und war Teilnehmer des Autorenforums „lauter niemand“, hielt Lesungen in und außerhalb Berlins und veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. Ende 2003 erschien sein literarischer Debütband die räumung dieser parks; darauf folgten BANCOR (2009), CEK (2015), Orchidee und Technofossil (2019), sowie Deutschland. Ein Weltmärchen (in leichter Sprache), alle bei kookbooks.
Zum Anthropozän veröffentlichte er poetologische Texte (u. a. Anthropozän. Dichtung in der Gegenwartsgeologie, Verlagshaus Berlin 2015) ebenso wie die philosophische Monografie Geospekulationen. Metaphysik für die Erde im Anthropozän (Merve 2019). Seitdem hat Falb auch zur Philosophie der Weltbevölkerung und zum Begriff des Planetarischen geforscht und publiziert.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Falb, Daniel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 11. Oktober 1977 |
| GEBURTSORT | Kassel |