Daniel Odier (* 17. Mai 1945 in Genf) ist ein Schweizer Schriftsteller und Tantra- wie auch Chan-Lehrer. Unter dem Pseudonym Delacorta veröffentlichte er eine Reihe von Kriminalromanen.
Odier studierte Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Rom. 1964 veröffentlichte er sein erstes Buch, den Gedichtband Transparences. 1969 erschienen seine Gespräche mit William S. Burroughs unter dem Titel Entretiens avec William Burroughs bei Belfond in Paris, 1970 in englischer Übersetzung als The Job bei Grove Press in New York und bei Jonathan Cape in London. Die deutsche Ausgabe Der Job kam 1973 bei Kiepenheuer & Witsch heraus. Die Zeitschrift Sounds stellte Odier dabei als „renommierten Schweizer Literaturkritiker“ vor und empfahl das Buch als leichten Zugang zu Burroughs’ Werk.
1980 erhielt er den (erstmals vergebenen) Prix Bibliomedia für seinen Roman Le milieu du monde.
Alain Tanner hat Odiers Roman La voie sauvage 1981 in seinen Film Les Années lumière (Lichtjahre entfernt) umgesetzt.
Nana (dt. Nina), Diva, Lola, Vida: so lauten ein paar Titel der Krimis, die er unter dem Namen „Delacorta“ veröffentlicht hat und die, in 14 Sprachen übersetzt, ihn als Autor weltbekannt machten. Jean-Jacques Beineix benutzte einen davon als Vorlage für seinen Kultfilm Diva (ebenfalls aus dem Jahr 1981).
Einst Schüler von Kalu Rinpoche, begleitet er heute als anerkannter Meister Schüler in aller Welt auf dem Weg des Tantra bzw. Chan.
| Personendaten | |
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| NAME | Odier, Daniel |
| ALTERNATIVNAMEN | Delacorta |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Schriftsteller und Tantra-Lehrer |
| GEBURTSDATUM | 17. Mai 1945 |
| GEBURTSORT | Genf |