Danielle Corbin

Danielle Corbin (* 4. April 1946 in Toulouse; † 6. August 2000 in Lille) war eine französische Linguistin und Romanistin.

Leben und Werk

Danielle Corbin (geb. Glaiman) habilitierte sich an der Universität Paris VIII bei Jean-Claude Chevalier mit der Thèse d’Etat Morphologie dérivationnelle et structuration du lexique (2 Bde., Tübingen 1987, Lille 1991) und wurde Professorin für Französische Sprachwissenschaft an der Universität Lille III. Dort leitete sie ab 1989 die Forschungsgruppe SILEX und war Mitherausgeberin der Zeitschrift Lexique. 1997 wurde sie in Anerkennung ihrer Leistungen für fünf Jahre zum Seniormitglied des Institut Universitaire de France ernannt.

Danielle Corbin hatte den Ehrgeiz, eine generative Grammatik des Wortschatzes zu verfassen und ging von der Annahme aus, dass den Irregularitäten der Wortbildung versteckte tiefliegende Regularitäten zu Grunde liegen, die aufzufinden sind. Sie plante ein Affixwörterbuch und ein Ableitungswörterbuch des Französischen.

Danielle Corbin war verheiratet mit dem Linguisten und Wörterbuchforscher Pierre Corbin, mit dem sie mehrere Publikationen gemeinsam verfasste.

Weitere Werke

Literatur

Personendaten
NAME Corbin, Danielle
ALTERNATIVNAMEN Corbin-Glaiman, Danielle; Glaiman, Danielle (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG französische Linguistin und Romanistin
GEBURTSDATUM 4. April 1946
GEBURTSORT Toulouse
STERBEDATUM 6. August 2000
STERBEORT Lille